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Rocket Internet: Vergleichsportal für Fernbus-Reisen gestartet ++ London Underground: 250 Züge für U-Bahn in britischer Hauptstadt gesucht ++ Internet: Italien sagt geplante Google-Steuer ab ++ Elektroschrott: Ungenutzte Computer in Deutschlands Kellern ++ Getgoods: Kaum Hoffnung für Gläubiger des Händlers

Vergleichsportal für Fernbus-Reisen gestartet

Rocket Internet startet ein Vergleichsportal für Fernbus-Reisen im Internet. Klickbus bindet zunächst fünf große Anbieter ein, die gut 90 Prozent der Routen in Deutschland abdecken. Obwohl bereits mehrere Preisvergleichs-Portale im Netz sind, sieht Klickbus-Chef Felix Hartz eine Marktlücke. „Bei Hotel- oder Flugbuchungen gibt es viele Angebote, bei denen Kunden Preise vergleichen und auch gleich buchen können. Für Fernbus-Reisen gab es so etwas noch nicht.“ Bis Jahresende sollen ähnliche Portale in rund einem Dutzend Länder in Europa, Asien und Lateinamerika starten, wie der „Spiegel“ berichtete.

250 Züge für U-Bahn in britischer Hauptstadt gesucht

Die überlastete Londoner U-Bahn stockt auf. Der Betreiber des Netzes, London Underground, sucht nach einem Unternehmen, das 250 neue Züge liefern kann. 2015 soll eine Ausschreibung für die Modernisierung der U-Bahn-Flotte starten. Die neuen Züge sollen die Kapazität der Tube erhöhen. Die Modernisierung ist Bürgermeister Boris Johnson zufolge nötig. „Das ist ein wichtiger Schritt, der London und seine Wirtschaft am Laufen hält.“

Italien sagt geplante Google-Steuer ab

Italien gibt Pläne zur Einführung einer Internet-Steuer, auch Google-Steuer genannt, auf. Den Plänen zufolge hätten internationale Konzerne, die in Italien online Geschäfte machen, dort auch dafür Steuern abführen müssen statt in EU-Staaten mit niedrigeren Sätzen wie Luxemburg oder Irland. Betroffen wären besonders US-Unternehmen wie Google und Facebook. Die EU-Kommission hatte Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Vorhabens angemeldet.

Ungenutzte Computer in Deutschlands Kellern

Die Deutschen horten 22 Millionen ausrangierte Computer. In jedem dritten Haushalt verstaube mindestens ein ungenutzter PC oder ein altes Notebook, ergab eine Umfrage des Branchenverbandes Bitkom in Berlin. Die Zahl der nicht mehr benötigten Geräte sei in den vergangenen eineinhalb Jahren um zehn Prozent gestiegen. Bitkom rief die Nutzer dazu auf, alte Computer zum Recycling zu geben. Rechner steckten voller wertvoller Rohstoffe.

Kaum Hoffnung für Gläubiger des Händlers

Gläubiger der insolventen getgoods.de AG werden sehr wahrscheinlich kaum Geld bekommen. Auf der Gläubigerversammlung machte Insolvenzverwalter Rüdiger Wienberg wenig Hoffnung: Nach dem Verkauf der Onlineshops getgoods.de und hoh.de an die Elektronikkette Conrad ist die Aktiengesellschaft praktisch inhaltsleer, eine neue Verwendung gibt es nicht. Zeichner der getgoods.de-Anleihe müssen sogar mit einem Totalverlust rechnen.