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Rennstrecke: ADAC schönte Zahlen der Besucher am Nürburgring ++ Angebot: Deutsche Bank vor Vergleich mit Kirch-Erben

ADAC schönte Zahlen der Besucher am Nürburgring

Der ADAC soll nach Informationen der Wochenzeitung „Die Zeit“ die Zuschauerzahlen für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring systematisch geschönt haben. Das Blatt beruft sich dabei auf Dokumente, wonach die vom ADAC genannten Zahlen bis zu viermal höher seien als die Menge der verkauften Tickets. Der ADAC Nordrhein sagte, die verkauften Tickets seien bei der Ermittlung der Zuschauerzahlen nur eine von mehreren Komponenten. Laut ADAC fließen auch Karten für Teams, Freikarten oder Permanent-Pässe in die Statistik mit ein. Zudem schauten viele Fans ohne Ticket zu. Ihre Zahl werde mit Luftaufnahmen ermittelt und mit Schätzungen der Behörden ergänzt.

Deutsche Bank vor Vergleich mit Kirch-Erben

Die Deutsche Bank steht nach Informationen aus Finanzkreisen vor einem millionenschweren Vergleich mit den Kirch-Erben. Die Bank habe ein Angebot unterbreitet, um den seit mehr als zehn Jahren andauernden Streit aus der Welt zu schaffen, erfuhr die Nachrichtenagentur dpa. Laut „Süddeutscher Zeitung“ geht es um 800 Millionen Euro plus Zinsen. Weder die Bank noch die Kirch-Seite wollten die Berichte kommentieren. Bereits 2012 war ein ähnlicher Anlauf kurz vor dem Abschluss geplatzt. Der 2011 gestorbene Medienunternehmer Leo Kirch hatte die Bank und ihren damaligen Chef Rolf Breuer für den Zusammenbruch seines Medienkonzerns 2002 verantwortlich gemacht.