Verbraucher

Anbieter-Wechsel verzögert: Strafen für Telekom-Firmen

Die Bundesnetzagentur hat gegen drei Telekommunikationsanbieter Bußgelder in Höhe von insgesamt 225.000 Euro verhängt und gegen einen weiteren Konzern ein Verfahren eingeleitet.

Die Unternehmen haben nach Auffassung der Behörde wiederholt ihre Pflichten beim Anbieterwechsel verletzt. Dadurch sei es bei tausenden Verbrauchern zu längeren Versorgungsunterbrechungen gekommen. Vodafone und Telefonica/O2 bestätigten, Bußgeldbescheide erhalten zu haben. Die Deutsche Telekom räumte ein, dass gegen sie ein Verfahren eingeleitet worden sei. Wer beim Anbieterwechsel länger als einen Tag auf sein Telefon verzichten muss, kann sich direkt an eine Beschwerdestelle bei der Bundesnetzagentur wenden. „Wir gehen dann gezielt auf die betroffenen Unternehmen zu, um einen zügigen und erfolgreichen Abschluss des Anbieterwechsels zu erreichen“, sagte Netzagentur-Präsident Jochen Homann.