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IBB: Neues Vorstandsmitglied kommt von der Postbank ++ Spekulationen: Apple-Designer Ive fehlt kurz auf Management-Liste ++ Prozess: Frick-Verteidiger räumen Kursmanipulation ein ++ Wohnungsmarkt: Bundesbank fürchtet keine Immobilienblase

Neues Vorstandsmitglied kommt von der Postbank

In das Führungsgremium der Investitionsbank Berlin (IBB) zieht eine Frau ein: Sonja Kardorf wird zum 1. Juli Vorstand beim landeseigenen Förderinstitut. Sie folgt auf Frank Schneider, der die Bank auf eigenen Wunsch verlässt. Kardorf kommt von der Postbank, wo sie bisher als Bereichsleiterin für das Kreditrisikocontrolling arbeitet. Zuvor war sie unter anderem bei der HypoVereinsbank, der WestLB und ABN Amro. Schneider wechselt im Juni als Professor für Bankbetriebslehre an die Fachhochschule der Deutschen Wirtschaft in Hannover. Der Vertrag von IBB-Chef Ulrich Kissing war erst Ende Januar vorzeitig bis 2017 verlängert worden.

Apple-Designer Ive fehlt kurz auf Management-Liste

Das zeitweise Verschwinden von Chefdesigner Jony Ive aus der Liste der Top-Manager auf der Apple-Website hat für Aufregung gesorgt. Nachdem das Technologieblog „9to5Mac“ mitten in der Nacht kalifornischer Zeit das Fehlen Ives auf der Seite der „Executive Profiles“ entdeckte, breiteten sich im Internet Spekulationen über einen möglichen Abgang des Briten aus. Apple erklärte nach wenigen Stunden, der Grund seien Wartungsarbeiten an der Seite gewesen. Ive, der für das Aussehen der Apple-Produkte verantwortlich zeichnet, ist eine Schlüsselfigur für das Unternehmen. Der enge Vertraute von Steve Jobs gilt seit dessen Tod als treibende kreative Kraft in der Konzernspitze.

Frick-Verteidiger räumen Kursmanipulation ein

Im Strafprozess gegen den früheren TV-Börsenjournalisten Markus Frick hat die Verteidigung keinen konkreten Strafantrag gestellt. Ein Verstoß gegen das Wertpapierhandelsgesetz werde zugestanden, erklärten Fricks Anwälte am Montag im Plädoyer vor dem Landgericht Frankfurt. Frick wird von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, für rund zwei Millionen Euro Schmiergeld falsche Anlagetipps verbreitet zu haben, um den Kurs der besprochenen Aktien in die Höhe zu treiben. Die Staatsanwaltschaft beantragte für den einschlägig vorbestrafen Angeklagten zwei Jahre und drei Monate Haft. Das Urteil soll am kommenden Dienstag fallen.

Bundesbank fürchtet keine Immobilienblase

Trotz der weiter steigenden Wohnungspreise geht die Bundesbank nicht von einer Blase am Immobilienmarkt aus. Es bestehe kein Risiko für die Volkswirtschaft, schrieb sie in ihrem Monatsbericht. Zwar habe sich der Aufwärtstrend 2013 unverändert fortgesetzt. Es gebe jedoch nicht genügend Wohnungen, um die hohe Nachfrage vor allem in den Ballungsräumen zu decken. Im vergangenen Jahr verteuerten sich nach Berechnungen der Bundesbank Wohnimmobilien in 125 Städten um durchschnittlich 6,25 Prozent. Den größten Preisanstieg mit rund neun Prozent gab es bei Eigentumswohnungen in Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf.