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Neuanfang: Hans-Jürgen Papier wird Berater des ADAC ++ Neuerung: ING DiBa schafft den Überziehungszins ab ++ Verkäufe: Schon mehr als 200 Millionen Lizenzen für Windows 8 ++ Aufträge: Boeing wirbt für Kauf von Kampfflugzeugen

Hans-Jürgen Papier wird Berater des ADAC

Der ADAC hat ein weiteres prominentes Mitglied für seinen Beirat benannt. Der frühere Bundesverfassungsgerichtspräsident Hans-Jürgen Papier soll den Autofahrerclub bei den anstehenden Veränderungen beraten. Nach dem Vorsitzenden von Unicef Deutschland, Jürgen Heraeus, ist Papier das zweite Mitglied des neuen Gremiums. „Ich möchte dazu beitragen, dass der Reformprozess gelingt und der ADAC seine Glaubwürdigkeit und damit seine Rolle in der Gesellschaft zurückgewinnt“, sagte Papier. Der 70-Jährige stand von 2002 bis 2010 an der Spitze des Karlsruher Gerichts. Der ADAC will mit einem 10-Punkte-Plan einen Neuanfang für den Verein schaffen.

ING DiBa schafft den Überziehungszins ab

Deutschlands größte Direktbank ING-DiBa streicht als eines der ersten deutschen Kreditinstitute den Überziehungszins für Girokonten. Wer den vereinbarten Rahmen für die Überziehung seines Kontos überschreite, zahle ab sofort nicht mehr als den normalen Dispo-Zins. Dieser werde auf 7,95 von 8,5 Prozent gesenkt. Der Überziehungszins hatte bisher bei 12,0 Prozent gelegen. Der Schritt könnte auch andere Banken unter Druck setzen. Zugleich erwirtschaftete die Bank im vergangenen Jahr den höchsten Vorsteuergewinn ihrer Geschichte. Das Ergebnis stieg dank 500.000 Neukunden von 486 Millionen Euro im Vorjahr auf 691 Millionen Euro

Schon mehr als 200 Millionen Lizenzen für Windows 8

Microsoft hat für seinBetriebssystem Windows 8 schon 200 Millionen Lizenzen verkauft. Diese Zahl enthalte sowohl die von Verbrauchern heruntergeladenen Upgrades als auch die von Tablet- und PC-Herstellern gekauften Lizenzen. Letztere landeten also noch nicht alle beim Endverbraucher. Nicht berücksichtigt ist die Zahl der von Firmenkunden gekauften Lizenzen, die einen großen Teil des Microsoft-Geschäfts ausmachen. Darüber macht der Konzern jedoch traditionell keine Angaben. Microsoft hatte Windows 8 Ende Oktober 2012 auf den Markt gebracht. Die Marke von 100 Millionen verkauften Lizenzen wurde sechs Monate später geknackt.

Boeing wirbt für Kauf von Kampfflugzeugen

Der Rüstungskonzern Boeing will US-Abgeordnete umwerben, um mehr Kampfflugzeuge an die amerikanische Marine zu verkaufen. Experten zufolge benötigt das Unternehmen zusätzliche Aufträge, um die Produktion der F/A-18 in St. Louis überhaupt aufrechterhalten zu können. Zudem hofft Boeing auf Aufträge aus Kanada und Dänemark für die Maschine, die bei der US-Marine, aber auch in Ländern wie der Schweiz oder Australien das Rückgrat der Luftverteidigung bildet. Boeing hat bereits Werbespots in einem Hörfunksender in Washington geschaltet und Lobbyisten beauftragt, ihre Kontakte zu Parlamentariern zu nutzen.