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Warenhaus: Ver.di will bei Karstadt nicht über Filialschließungen reden ++ Schuhhändler: Deichmann will weitere Filialen eröffnen ++ GSW: Vorstandsmitglied verlässt Wohnungsunternehmen

Ver.di will bei Karstadt nicht über Filialschließungen reden

Die Gewerkschaft Ver.di will beim angeschlagenen Karstadt-Konzern nicht mit dem Management über die Schließung einzelner Filialen verhandeln. Es bleibe dabei, dass Ver.di zu Gesprächen über die Standort- und Beschäftigungssicherung bereit sei, unterstrich eine Sprecherin. Aufsichtsratschef Stephan Fanderl kündigte im Gespräch mit der Morgenpost an, in „zwei bis drei Monaten“ solle ein Plan zur Zukunft des Filialnetzes stehen. „Standort für Standort“ werde mit den Arbeitnehmern erörtert.

Deichmann will weitere Filialen eröffnen

Deichmann, Europas größter Schuhhändler, will in Deutschland 63 neue Läden eröffnen, wie das Unternehmen in Essen ankündigte. 26 sollen geschlossen werden. Weltweit plant das Unternehmen 150 neue Filialen. 2013 hatte die Firma ihr Filialnetz um 175 auf 3500 Läden ausgebaut. In Deutschland wuchs das Netz um 40 Läden auf 1333 Filialen. Der Umsatz des in 22 europäischen Ländern und den USA tätigen Unternehmens stieg 2013 um 100 Millionen Euro auf 4,6 Milliarden Euro.

Vorstandsmitglied verlässt Wohnungsunternehmen

Jörg Schwagenscheidt scheidet Ende des Monats beim Berliner Immobilienunternehmen GSW aus. Der 49-Jährige habe sich entschieden, das Unternehmen in gegenseitigem Einvernehmen zu verlassen. Er war seit 2006 im Vorstand und zuletzt zuständig unter anderem für das operative Geschäft und die Neuausrichtung der Firma. Konkurrent Deutsche Wohnen hatte die GSW 2013 übernommen. Gründe wurden nicht genannt.