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Unterhalt für Kinder

Ausbildung Eltern können das Finanzamt auch an Kosten für Kinder beteiligen, für die sie kein Kindergeld mehr erhalten. Beispielsweise dann, wenn der Nachwuchs sich auch nach dem 25. Lebensjahr noch in einer Ausbildung befindet. Oder wenn das Kind älter als 21 und arbeitslos ist.

Belastung In diesen Fällen können Eltern typische Unterhaltsleistungen bis zur Höhe von 8130 Euro als außergewöhnliche Belastungen besonderer Art in der Steuererklärung angeben. Für die Monate, in denen Sie nicht für den Unterhalt Ihres Kindes aufgekommen sind, kürzen die Beamten die 8130 Euro entsprechend. Auch reduzieren die Finanzämter den Höchstbetrag um eigene Einkünfte und Bezüge des Empfängers, die 624 Euro im Jahr überschreiten.

Vorsorgeaufwand „Zusätzlich zu dem Unterhalt können Steuerzahler auch Ausgaben für die Kranken- und Pflegeversicherung des Kindes steuerlich geltend machen“, sagt Wolfgang Wawro vom Steuerberaterverband Berlin-Brandenburg. Dabei müssen Eltern zwei Fälle unterscheiden: Sind sie Versicherungsnehmer, können sie die Zahlungen in der „Anlage Vorsorgeaufwand“ ab Zeile 40 eintragen.

Leistungen Ist das Kind der Versicherungsnehmer, können Eltern die Zahlungen als außergewöhnliche Belastungen zusätzlich zu den Unterhaltsleistungen von 8130 Euro verrechnen. Dabei spielt keine Rolle, ob der Unterhaltszahler die Beiträge tatsächlich gezahlt hat. Es reicht, wenn er seinen Unterhaltsleistungen nachkommt, um Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge steuerlich geltend machen zu können.