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Kaesers Sparkurs zeigt Wirkung

Gewinn Auf der Hauptversammlung in München präsentierte der neue Siemens-Vorstandschef Joe Kaeser einen um 20 Prozent höheren Nettogewinn auf knapp 1,5 Milliarden Euro bei einem stagnierenden Umsatz von 17,3 Milliarden Euro im ersten Quartal. Auf vergleichbarer Basis und ohne negative Währungseffekte stiegen die Aufträge um zwölf Prozent auf 20,8 Milliarden Euro.

Kosten Kaeser äußerte sich zufrieden, dass alle vier großen Segmente jetzt innerhalb ihrer Margenziele liegen. Im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2013 war dies nur der Medizintechniksparte gelungen. Der neue Siemens-Chef profitiert dabei von den drastischen Kostensenkungen und Einschnitten, die sein Vorgänger Peter Löscher noch angeschoben hatte.

Steigerung Löscher musste im Sommer 2013 zurücktreten, nach dem unter seiner Regie mehrmals die Ergebnisprognosen verfehlt wurden. Der neue Siemens-Chef will in diesem Geschäftsjahr den Gewinn um 15 Prozent steigern. „Sanierungsfälle sehen anders aus, aber Spitzenplätze auch“, sagte Kaeser. Er warnte aber trotz der Aufwärtsentwicklung vor übertriebenen Optimismus.