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Krise: Jede dritte Stelle in der Solarindustrie abgebaut ++ Bilanz: Deutsche Flughäfen 2013 mit mehr Passagieren ++ Sparkurs: Philips kehrt in die Gewinnzone zurück

Jede dritte Stelle in der Solarindustrie abgebaut

In der deutschen Solarindustrie sind in den vergangenen Jahren Tausende Arbeitsplätze weggefallen. In der Herstellung von Solarzellen und Solarmodulen waren im November vergangenen Jahres noch rund 4800 Menschen beschäftigt, wie die FAZ unter Berufung auf aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes berichtet. Damit sei binnen eines Jahres jede dritte Stelle abgebaut worden. Der deutschen Solarindustrie macht vor allem der harte Preiskampf mit chinesischen Wettbewerbern zu schaffen. Dieser brachte zuletzt Anbieter wie Conergy, Solon, Q-Cells und First Solar ins Straucheln.

Deutsche Flughäfen 2013 mit mehr Passagieren

Auf den deutschen Flughäfen sind im vergangenen Jahr etwas mehr Passagiere abgeflogen und gelandet als 2012. Die Zahl wuchs um 0,7 Prozent auf 201,8 Millionen, wie die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen mitteilte. Während der Europaweite Verkehr um 2,5 Prozent zulegte, schrumpfte der innerdeutsche deutlich um 3,6 Prozent. Die Luftfracht stagnierte bei 4,3 Millionen Tonnen (plus 0,2 Prozent). Für 2014 rechnen die Flughäfen mit einem Passagierplus von 2,2 Prozent, sagte der ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel. Er verwies auf Zuwächse Ende 2013. „Die Talsohle ist durchschritten.“

Philips kehrt in die Gewinnzone zurück

Der Sparkurs und jahrelange Umbau bei Philips zahlt sich aus. Der niederländische Elektronikkonzern kehrte Ende 2013 binnen Jahresfrist in die Gewinnzone zurück. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen fiel das Ergebnis (Ebita) im vierten Quartal mit 884 Millionen Euro zudem deutlich besser aus als von Experten erwartet. Alle drei Geschäftszweige – die Medizintechnik, Leuchtmittel und Elektrogeräte – trugen dazu bei und steigerten auch den Umsatz. Allerdings machen dem Siemens-Rivalen Einschnitte im Gesundheitswesen in den USA und in Europa zu schaffen.