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Schlussverkauf: Einzelhandel erwartet am Sonntag volle Geschäfte ++ Vermögen: Deutsche Bürger haben so viel Geld wie nie zuvor ++ Produkte: Nivea ist beliebteste Marke in Deutschland ++ Automobilindustrie: Dobrindt will den Verkauf von Elektroautos fördern

Einzelhandel erwartet am Sonntag volle Geschäfte

Bei eisigen Temperaturen rechnet der Handelsverband Berlin-Brandenburg (HBB) mit vollen Läden am verkaufsoffenen Sonntag. „Die Menschen brauchen warme Kleidung“, sagte HBB-Hauptgeschäftsführer Nils Busch-Petersen. Der verkaufsoffene Sonntag am letzten Tag der Grünen Woche sei besonders traditionsreich, etwa 3000 Geschäfte hätten dann in Berlin geöffnet. Da die Straßen gestreut seien, rechne er nicht damit, dass die Leute wegen des Wetters zu Hause blieben. Gerade wegen der plötzlichen Kälte gehe der Trubel in den Läden und Einkaufscentern von Montag an aber erst richtig los: „Wir erhoffen uns einen grandiosen Winterschlussverkauf“, sagte Busch-Petersen.

Deutsche Bürger haben so viel Geld wie nie zuvor

Das Geldvermögen deutscher Privathaushalte ist auf einen neuen Rekordwert gewachsen. Bargeld, Spareinlagen, Wertpapiere und Ansprüche gegenüber Versicherungen beliefen sich im dritten Quartal 2013 auf rund 5,07 Billionen Euro. Nach Angaben der Bundesbank in Frankfurt waren das 48 Milliarden Euro beziehungsweise ein Prozent mehr als im Vorquartal. Allein schon Kursgewinne machten rund ein Drittel des Vermögensanstiegs aus, wie die Bundesbank erläuterte. Rund 22 Milliarden Euro steckten sie jedoch in Bargeld und täglich abrufbares Guthaben wie etwa auf Girokonten.

Nivea ist beliebteste Marke in Deutschland

Die deutsche Traditionsmarke Nivea steht bei den Bundesbürgern hoch im Kurs: Sie war im Jahr 2013 die beliebteste Marke, gefolgt von Produkten der Drogeriekette dm und dem Elektronikriesen Samsung. Aber auch Marken aus der Internetbranche erfreuen sich bei den Verbrauchern großer Beliebtheit, wie das am Sonnabend bekannt gewordene Marken-Ranking „BrandIndex Top-Performer 2013“ ergab. Das Online-Lexikon Wikipedia und der Internet-Suchdienst Google belegen demnach Platz vier und fünf der Rangliste. Auf den Plätzen sechs bis zehn folgen der Schokoladenhersteller Ritter Sport, der Internetbrowser Firefox, die Automarken Audi und Volkswagen sowie die Lufthansa.

Dobrindt will den Verkauf von Elektroautos fördern

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will per Gesetz für Elektroautos Kaufanreize schaffen, dafür aber kein Geld in die Hand nehmen. Der CSU-Politiker kündigte am Sonnabend in einem Interview der „Rheinischen Post“ ein Elektromobilitätsgesetz an. Dies werde Privilegien für Elektroautos vorsehen, etwa bei Parkplätzen oder bei der Benutzung von Busspuren. „Reine Kaufprämien wird es allerdings nicht geben“, sagte Dobrindt. Der Minister war in der zurückliegenden Woche mit einem Elektroauto zur Kabinettsklausur in Meseberg vorgefahren. Aus der eigenen Partei erhielt der Minister Unterstützung.