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ADAC: Spritpreis zum Jahresstart unter 1,50 Euro ++ Studie: Geldvermögen der Deutschen klettert weiter ++ Exportüberschuss: US-Finanzminister fordert mehr Konsum in Deutschland ++ Sparauflagen: Griechenland will keine weitere internationale Hilfe

Spritpreis zum Jahresstart unter 1,50 Euro

Autofahrer in Deutschland müssen zum Jahresstart für ihren Sprit weniger tief in die Tasche greifen. Der Benzinpreis gab nach Berechnungen des ADAC zum Jahresstart deutlich nach und liegt wieder unter der Marke von 1,50 Euro. Ein Liter Super E10 kostet derzeit im bundesweiten Durchschnitt 1,488 Euro, 2,6 Cent weniger als vor einer Woche. Diesel wurde um 2,6 Cent billiger und kostet im Schnitt 1,384 Euro je Liter. Grund für den Rückgang sei vor allem der gesunkene Rohölpreis.

Geldvermögen der Deutschen klettert weiter

Ungeachtet der niedrigen Zinsen häufen die Menschen in Deutschland immer mehr Geldvermögen an. Nach einer am Mittwoch in Frankfurt veröffentlichten Studie der DZ-Bank dürften die Geldvermögensbestände der privaten Haushalte 2013 um 270 Milliarden Euro oder 5,4 Prozent auf 5,2 Billionen Euro gestiegen sein. Dank der niedrigen Inflation liege der reale Vermögenszuwachs bei 3,8 Prozent. Verantwortlich für das Plus sei insbesondere das Kursfeuerwerk an den Aktienmärkten, betonten die Experten.

US-Finanzminister fordert mehr Konsum in Deutschland

Angesichts des anhaltenden deutschen Exportüberschusses hat US-Finanzminister Jack Lew eine Stärkung der Binnennachfrage angemahnt. Eine größere Nachfrage im Inland und mehr inländische Investitionen wären „eine gute Sache“ für Deutschland und auch für die Weltwirtschaft, sagte Lew am Mittwoch nach einem Gespräch mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) in Berlin. Es sei sehr wichtig, dass die Lücke zwischen Aus- und Einfuhren schrumpfe.

Griechenland will keine weitere internationale Hilfe

Griechenland will ohne neue internationale Hilfe aus der Krise kommen. Das Land wolle ein drittes Hilfspaket, das mit neuen Sparauflagen verbunden wäre, vermeiden, sagte der griechische Finanzminister Ioannis Stournaras: „Im Idealfall werden wir keine neuen Kredite benötigen.“ Einen zweiten Schuldenschnitt schloss der Minister ebenfalls aus. Allerdings werde Griechenland um Schuldenerleichterungen bitten, die die Euro-Finanzminister bereits im November 2012 in Aussicht gestellt hätten.