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Medien: Chinesischer Milliardär will „New York Times“ kaufen ++ Microsoft: Deutsche Top-Managerin wechselt zu Hewlett-Packard ++ JPMorgan Chase: Madoff-Skandal holt US-Großbank ein ++ Rente: Flexiblerer Start in Ruhestand gewünscht ++ Energiewende: Papierfabrik legt Verfassungsbeschwerde ein

Chinesischer Milliardär will „New York Times“ kaufen

Der chinesische Milliardär Chen Guangbiao will die US-Tageszeitung „New York Times“ kaufen. Er schrieb in einem Beitrag für die staatliche chinesische Zeitung „Global Times“, Tradition und Stil der „New York Times“ machten es „sehr schwer, objektiv über China zu berichten“. „Wenn wir sie kaufen könnten, könnte der Ton sich ändern.“ Die Zeitung druckte preisgekrönte Berichte über China, darunter über das geheime Milliardenvermögen von Angehörigen des Ex-Ministerpräsidenten Wen Jiabao.

Deutsche Top-Managerin wechselt zu Hewlett-Packard

Die deutsche Microsoft-Managerin Angelika Gifford wechselt einem Bericht des „Manager Magazins“ zufolge zu Hewlett-Packard. Die 2009 als „Managerin des Jahres“ gekürte Führungskraft war mehr als 20 Jahre beim Softwarekonzern tätig, zuletzt Mitglied in der Geschäftsleitung und zuständig für den Vertrieb in Europa, den Mittleren Osten und Afrika. Gifford werde in der HP-Geschäftsführung für den Software-Vertrieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich sein.

Madoff-Skandal holt US-Großbank ein

Der US-Bank JPMorgan Chase steht die nächste Milliardenstrafe bevor. Das Institut solle für seine Rolle im Skandal um die Betrügereien des Börsenmaklers Bernard Madoff zwei Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro) zahlen, berichteten „Wall Street Journal“ und „New York Times“. Ein entsprechender Vergleich mit der New Yorker Staatsanwaltschaft und Aufsichtsbehörden könne bald verkündet werden. JPMorgan hatte zuletzt 13 Milliarden Dollar für fragwürdige Hypothekengeschäfte gezahlt.

Flexiblerer Start in Ruhestand gewünscht

Die Deutschen wünschen sich einen flexibleren Start in die Rente. 70 Prozent der Befragten hätten sich für einen Korridor von mehreren Jahren ausgesprochen, innerhalb dessen es möglich sei, in Rente zu gehen, berichtete das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA). 71 Prozent der Umfrageteilnehmer können sich auch vorstellen, nur ein Mindestalter vorzugeben. Der Umfrage zufolge ist eine knappe Mehrheit grundsätzlich einverstanden, dass sich die Lebensarbeitszeit verlängert.

Papierfabrik legt Verfassungsbeschwerde ein

Eine Papierfabrik aus Niedersachsen will eine wichtige Regelung der Energiewende beim Bundesverfassungsgericht zu Fall bringen. Die Papier- und Kartonfabrik Varel habe die Verfassungsbeschwerde eingelegt, weil der Netzbetreiber Tennet zur Stabilisierung des Stromnetzes auf das Kraftwerk der Papierfabrik zugreifen dürfe, sagte Prokurist Dettmar Fischer. Die Beschwerde richte sich gegen die entsprechenden Regelungen des Energiewirtschaftsgesetzes, weil damit Eigentumsrechte verletzt würden.