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Deutsche Telekom: Stabwechsel bei der Deutschen Telekom ++ Arbeitsmarkt: Nur 7000 Zuwanderer beantragen Blue Card ++ Hewlett Packard: Technologie-Konzern entlässt mehr Mitarbeiter ++ Apple: iPhone-Konzern bestreitet Kooperation mit NSA

Stabwechsel bei der Deutschen Telekom

Bei der Deutschen Telekom steht seit dem 1. Januar ein neuer Chef an der Spitze. Timotheus Höttges, bislang Finanzvorstand, löst den bisherigen Vorstandsvorsitzenden René Obermann ab. Dieser hatte schon Ende 2012 angekündigt, er wolle seinen Posten vorzeitig räumen. Obermann wechselt zum niederländischen Kabelnetzbetreiber Ziggo. Der 51-jährige Höttges arbeitet seit 2000 für die Telekom, seit März 2009 als Finanzvorstand. Die Telekom ist in etwa 50 Ländern vertreten und beschäftigt rund 230.000 Menschen.

Nur 7000 Zuwanderer beantragen Blue Card

Um die Zuwanderung qualifizierter Arbeitskräfte aus Nicht-EU-Ländern zu fördern, war im Juli 2012 die Blue Card eingeführt worden – doch das Interesse hält sich in Grenzen. Nur etwa 7000 Menschen haben seither mit einer Blue Card eine Stelle angetreten, wie der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise sagte. Er fordert, die hohen Anforderungen schrittweise zu lockern, vor allem sollte die Gehaltsgrenze gesenkt werden. Derzeit müssen Bewerber ein Bruttojahresgehalt von mindestens 46.400 Euro nachweisen.

Technologie-Konzern entlässt mehr Mitarbeiter

Der US-Computerfabrikant Hewlett Packard (HP) wird 5000 Stellen mehr streichen als ursprünglich geplant und damit insgesamt 34.000 Arbeitsplätze abbauen. In einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht bestätigte der einstige Marktführer die zusätzlichen Entlassungen. Ein „fortlaufender Druck im Markt und im Geschäft“ machten diesen Schritt erforderlich, hieß es. Ungeachtet der geplanten Massenentlassungen bescherte der Technologiekonzern seine Geschäftsführerin Meg Whitman mit einer satten Gehaltserhöhung von einer Million auf 1,5 Millionen Dollar (rund 1,1 Millionen Euro).

iPhone-Konzern bestreitet Kooperation mit NSA

Der US-Konzern Apple wusste nach eigenen Angaben bis vor kurzem nichts von Versuchen des Geheimdiensts NSA, das iPhone zum Abschöpfen von Informationen umzufunktionieren. Man habe auch nie wissentlich mit der NSA zusammengearbeitet, erklärte der Computerhersteller. Zuvor hatte ein Aktivist ein Dokument enthüllt, wonach die NSA ein „Software-Implantat“ für das Apple-Smartphone entworfen habe. Dieses diene dazu, das iPhone als eine Art Informant im Westentaschenformat zu nutzen: Damit könnten Tonaufnahmen gemacht, Daten gestohlen und Kontakte angezapft werden.