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Finanzen: Schäuble fordert Ende der Niedrigzinspolitik ++ Überweisungen: Verband mahnt kleine Firmen zu Umstellung auf SEPA ++ Arbeitsmarkt: Deutsche haben keine Angst vor Jobverlust

Schäuble fordert Ende der Niedrigzinspolitik

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat vor den Gefahren der extrem expansiven Geldpolitik führender Notenbanken gewarnt und ein Ende der Billiggeld-Flut angemahnt. „Die Niedrigzinspolitik der Notenbanken kann nicht ewig so weitergehen“, sagte Schäuble der „Bild“-Zeitung. Dies bringe Probleme für langfristige Investitionen mit sich. Nach Einschätzung von Schäuble gibt es aber immerhin erste Anzeichen dafür, dass in Europa die Geldmenge auf den Finanzmärkten langsam wieder zurückgehe.

Verband mahnt kleine Firmen zu Umstellung auf SEPA

Der Bundesverband deutscher Banken schlägt SEPA-Alarm: Bis zur Umstellung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs am 1. Februar 2014 blieben nur noch 32 Tage, aber die Lage sei „immer noch besorgniserregend“, erklärte Hauptgeschäftsführer Michael Kemmer in Berlin. Er appellierte an Unternehmen und Vereine und besonders an kleine und mittelständische Firmen, die Umstellung von Überweisungen und Lastschriften auf den europäischen Zahlungsverkehr (SEPA) nicht länger aufzuschieben – sondern jetzt aktiv anzugehen.

Deutsche haben keine Angst vor Jobverlust

Die Bundesbürger gehen mit viel Optimismus ins neue Jahr und erwarten mehrheitlich eine gute Entwicklung am Arbeitsmarkt. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der „Bild“-Zeitung haben 54 Prozent keine Angst, 2014 ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Weitere 32 Prozent halten die Gefahr für eher gering. Nur zehn Prozent machen sich ernsthaft Sorgen um einen Jobverlust. 52 Prozent der Befragten glauben, die wirtschaftliche Lage werde 2014 gleich gut bleiben.