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Verkehr: ADAC: Benzinpreis derzeit kaum verändert ++ Gewerkschaft: Zehntausende Arbeitsplätze in Energiewirtschaft bedroht

ADAC: Benzinpreis derzeit kaum verändert

Der Benzinpreis bleibt nach den leichten Anstiegen der vergangenen Wochen nahezu unverändert. Autofahrer müssen laut ADAC derzeit für einen Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt 1,517 Euro je Liter bezahlen, 0,2 Cent weniger als vor einer Woche. Diesel wurde hingegen um 0,3 Cent teurer und kostet im Schnitt 1,415 Euro, wie der Autofahrerclub mitteilte. Damit bewegen sich die Spritpreise weiter nahe der Marke von 1,50 Euro, die Ende Oktober erstmals seit Anfang 2012 wieder unterschritten wurde. Da die Preise regional und abhängig von der Tageszeit erheblich schwanken, können sich die tatsächlichen Preise vom Durchschnittswert deutlich unterscheiden.

Zehntausende Arbeitsplätze in Energiewirtschaft bedroht

In der deutschen Energiewirtschaft sind nach Einschätzung der Gewerkschaft Ver.di Zehntausende Arbeitsplätze bedroht. Allein die großen Versorger E.on, RWE, EnBW und Vattenfall wollten bis Ende 2016 rund 20.000 Jobs abbauen, sagte Ver.di-Bundesvorstand Erhard Ott am Mittwoch in Düsseldorf. Weitere 10.000 Stellen vor allem bei Stadtwerken seien gefährdet, wenn die Förderung von Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung nicht schnell reformiert werde. Allerdings könnten nach Ansicht der Gewerkschaft durch den Ausbau der Stromnetze im Zuge der Energiewende auch 10.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Alle großen deutschen Stromversorger kämpfen zurzeit mit massiven Ertragsrückgängen in der Stromproduktion.