Meldungen

WirtschaftNews

Max Bahr: Mitarbeiter wollen auf Einkommen verzichten ++ Sony: Playstation 4 am ersten Tag eine Million Mal verkauft ++ Apple: Konzern will Erfinder der Kinect-Steuerung kaufen ++ Tengelmann: Handelskonzern investiert in Möbelversender

Mitarbeiter wollen auf Einkommen verzichten

Die Mitarbeiter der von der Zerschlagung bedrohten insolventen Baumarktkette Max Bahr bieten einen Einkommensverzicht zur Rettung des Unternehmens an. Sie seien bereit, notfalls auch auf Gehalt zu verzichten und gemeinsam mit dem Bieterkonsortium eine Mietkaution für die Royal Bank of Scotland aufzubringen, teilte Gesamtbetriebsratschef Uli Kruse mit. Bei der Praktiker-Tochter sind 3600 Arbeitsplätze gefährdet. Jüngst war die Übernahme durch das Konsortium um die Firma Hellweg und den früheren Max-Bahr-Chef, Dirk Möhrle, an den Mietverhandlungen mit der Royal Bank of Scotland gescheitert.

Playstation 4 am ersten Tag eine Million Mal verkauft

Sony hat von seiner neuen Spielekonsole Playstation 4 rund eine Million Geräte am ersten Tag verkauft. Der Konzern hatte die Playstation 4 am Freitag zunächst nur in den USA und Kanada auf den Markt gebracht. Deutschland folgt am 29. November. Das Unternehmen musste sich allerdings auch mit Kritik von Nutzern auseinandersetzen, die technische Probleme mit dem neuen Gerät meldeten. So beschwerten sich einige Hundert Käufer in den Bewertungen beim Onlinehändler Amazon, ihre Playstation falle zeitweise oder dauerhaft aus. Sony erklärte, von den Problemen sei mit 0,4 Prozent der verkauften Geräte nur „eine Handvoll“ Nutzer betroffen.

Konzern will Erfinder der Kinect-Steuerung kaufen

Der Technologiekonzern Apple steht offenbar kurz davor, die Firma PrimeSense zu kaufen, von der die Kinect-Bewegungssteuerung in Microsofts Spielekonsole Xbox 360 stammt. Die Verhandlungen seien in der Abschlussphase, schrieb das „Wall Street Journal“-Blog „All Things D“. Der Preis soll sich auf 365 Millionen Dollar belaufen. Bei Kinect erfassen Kameras und Sensoren die Bewegungen und Position von Spielern. Mit der Technologie könnte Apple die Bedienung seiner Fernseh-Settopbox Apple TV verbessern. Zum anderen werden auch Ambitionen im Spielebereich nicht ausgeschlossen: Die iPhones und iPad werden oft dafür genutzt.

Handelskonzern investiert in Möbelversender

Tengelmann („Kaiser’s“) investiert einen zweistelligen Millionenbetrag in den Shopping-Club Westwing. Es ist nach dem Rewe-Einstieg bei Home24 bereits das zweite Investment eines Einzelhändlers in einen Internetversender von Möbeln und Wohnaccessoires. Der Möbelversand gilt als derzeit größte Wachstumshoffnung im Internethandel. Sowohl Home24 als auch Westwing sind Beteiligungen des Berliner Investors Rocket Internet der Gebrüder Samwer. Insgesamt haben Investoren rund 75 Millionen Euro in Westwing investiert. Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von 130 Millionen Euro erzielt und beschäftigt mehr als 160 Mitarbeiter.