Auszeichnung

Berlins beste Auszubildende arbeitet für KPM

Christin Herzig erreicht als einzige die volle Punktzahl

Berlins beste Auszubildende arbeitet in einem Traditionsunternehmen: Christin Herzig konnte als Industriekeramikerin für die Königliche Porzellan Manufaktur Berlin (KPM) in der Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) die volle Punktzahl erreichen. Mit 100 Punkten erzielte sie das höchste Prüfungsergebnis aller Absolventen dieses Jahres in Berlin.

Die IHK ehrte Montagabend die 89 besten Absolventen der diesjährigen Aus- und Weiterbildungsprüfungen. Bei der Übergabe der Ehrenurkunden im Best Western Hotel MOA Berlin in Moabit würdigte IHK-Präsident Eric Schweitzer die Ausgezeichneten als „Beste der Besten“. Sie hätten mit ihrem beruflichen Engagement und herausragenden Fachkenntnissen die Berliner Wirtschaft weiter gestärkt. Insgesamt hatte die IHK in diesem Jahr 15.000 Auszubildende und 3200 Absolventen von Weiterbildungen geprüft.

„Der zunehmende Fachkräftemangel und die steigende Spezialisierung in allen Branchen der Wirtschaft machen eine enge Verzahnung von Aus- und Weiterbildung mit den täglichen Anforderungen im Arbeitsumfeld unumgänglich. Lebenslanges Lernen ist ein Schlüssel zum persönlichen und gesamtwirtschaftlichen Erfolg“, sagte Schweitzer vor mehr als 300 Gästen. Vor diesem Hintergrund sei allen Respekt gezollt, die sich fundierte berufliche Kenntnisse aneignen und die ihre Fortbildung vielleicht sogar dazu nutzen wollen, eigene Unternehmen zu gründen. Schweitzer dankte auch den in der Berufsbildung engagierten Unternehmen und Ausbildern: „Ohne Ihre tägliche Unterstützung wäre es den Absolventen nicht möglich gewesen, solche hervorragenden Leistungen zu erreichen“.