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Bayer: EU-Zulassung für neues Krebsmedikament Xofigo ++ ExxonMobil: Warren Buffett kauft sich beim US-Ölkonzern ein ++ Energie: Ökostromumlage wird 2015 weiter steigen ++ Lebensmittel: Zwiebeln nach schlechter Ernte deutlich teurer

EU-Zulassung für neues Krebsmedikament Xofigo

Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer hat in der EU die Zulassung für sein neues Krebsmedikament Xofigo erhalten. Die Zulassung für das Mittel als Injektionslösung gelte zur Behandlung von Erwachsenen mit Prostata-Karzinom in einem sehr fortgeschrittenen Stadium, berichtete Bayer. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hatte das Mittel bereits im Mai für die Vereinigten Staaten, den größten Gesundheitsmarkt der Welt, zugelassen. Das neue Mittel ist einer der großen Hoffnungsträger des in Berlin gebündelten Geschäfts mit Krebsmedikamenten. Insgesamt werden ihm Spitzenumsätze von mehr als einer Milliarde Euro pro Jahr zugetraut.

Warren Buffett kauft sich beim US-Ölkonzern ein

US-Starinvestor Warren Buffett setzt auf Öl und Gas. Wie aus seinem neuesten Bericht an die US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht, hat sich seine Investmentholding Berkshire Hathaway mit Aktien des Energiemultis ExxonMobil im Wert von 3,7 Milliarden Dollar (2,7 Milliarden Euro) eingedeckt. Nach Daten des Finanzdienstleisters Bloomberg ist dies Buffetts größtes Aktiengeschäft seit dem Einstieg beim IT-Konzern IBM vor zwei Jahren für 10,7 Milliarden Dollar. Weitere Beteiligungen im zweistelligen Milliardenbereich hält Buffett am Kreditkartenanbieter American Express, am Getränkekonzern Coca-Cola sowie an der Bank Wells Fargo. Zu Exxon gehört die Tankstellenkette Esso.

Ökostromumlage wird 2015 weiter steigen

Die Umlage zur Förderung des Ökostroms wird für die Verbraucher einer Prognose der Netzbetreiber zufolge weiter steigen. Die Haushalte müssten demnach 2015 zwischen 5,85 und 6,86 Cent pro Kilowattstunde Strom zahlen, wie die vier großen Netzbetreiber in Deutschland meldeten. Für 2014 sind bereits 6,24 Cent festgelegt, was eine Belastung für einen Durchschnittshaushalt von rund 250 Euro pro Jahr bedeutet. Der Prognose zufolge könnte sie 2015 auf bis zu 280 Euro klettern. 2012 lagen die Netzbetreiber mit ihrer Vorhersage zu niedrig. Sie waren von einer Umlage-Höhe für 2014 von maximal 5,74 Cent ausgegangen. Die Ökostrom-Branche erklärte im Gegenzug, angesichts sinkender Preise an der Strombörse könnten die Stromtarife insgesamt trotz steigender Umlage zurückgehen.

Zwiebeln nach schlechter Ernte deutlich teurer

Nach einer schlechten Zwiebelernte müssen sich die Verbraucher in Deutschland auf höhere Preise einstellen. Mit durchschnittlich 77 Cent für ein Kilo Zwiebeln habe der Preis im Oktober um 14 Cent über dem entsprechenden Vorjahreswert gelegen, meldete die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft in Bonn. Hintergrund sei eine um sechs Prozent zurückgegangene Zwiebelernte in der Europäischen Union. In Deutschland sei die Produktion sogar um elf Prozent gesunken.