Personalabbau

RWE streicht in Deutschland mehr als 4700 Stellen

Der Energiekonzern RWE baut angesichts stark schrumpfender Gewinne erheblich Personal ab.

Konzernweit sollen bis 2016 weitere 6750 Stellen wegfallen oder durch Verkauf abgegeben werden, davon allein 4750 in Deutschland. Das kündigte Personalvorstand Uwe Tigges am Donnerstag in Essen an. Verhandlungen müsse es auch über die Höhe der Gehälter sowohl der Mitarbeiter als auch der Führungskräfte geben, sagte Tigges. Der Personalstand werde sich damit von rund 67.400 Stellen zum Jahresende 2013 auf knapp 61.000 verringern. Betriebsbedingte Kündigungen sollten über eine konzerninterne Jobbörse, Altersteilzeit und die natürliche Fluktuation vermieden werden, sagte Tigges. Der bis Ende 2014 laufende tarifliche Kündigungsschutz werde nicht verlängert. RWE leidet wie die Branche unter dem stark gesunkenen Börsenstrompreis und geringer Auslastung der Gas- und Steinkohlekraftwerke.