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Inflation: Sinkende Spritpreise drücken Teuerungsrate ++ Immobilien: GSW geht Anfang Dezember in Deutscher Wohnen auf ++ Luftverkehr: Fusion von American Airlines und US Airways genehmigt ++ Deutsche Post: Logistikkonzern profitiert von Portoerhöhung ++ Windparks: Donald Trump klagt gegen schottische Regierung

Sinkende Spritpreise drücken Teuerungsrate

Billiges Tanken hat die deutsche Inflationsrate im Oktober auf den tiefsten Stand seit einem halben Jahr gesenkt. Waren und Dienstleistungen kosteten im Schnitt nur noch 1,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte. Das ist der niedrigste Wert seit April. Im September hatte die Teuerungsrate noch 1,4 Prozent betragen, im Juli 1,9 Prozent. Die Europäische Zentralbank spricht bei Werten von knapp zwei Prozent von stabilen Preisen.

GSW geht Anfang Dezember in Deutscher Wohnen auf

Die Berliner GSW Immobilien ist als eigenständiges Wohnimmobilien-Unternehmen in wenigen Wochen Geschichte. Sie geht voraussichtlich Anfang Dezember in der Deutschen Wohnen auf, wie deren Chef Michael Zahn sagte. Drei Viertel der GSW-Aktionäre hatten einem Tausch ihrer Aktien in Deutsche-Wohnen-Papiere zugestimmt. Die übrigen Anteilseigner haben noch bis zum kommenden Montag (18. November) Zeit, es sich zu überlegen. Bisher war der Vollzug für das erste Halbjahr 2014 geplant.

Fusion von American Airlines und US Airways genehmigt

Die US-Regierung hat den Zusammenschluss von American Airlines und US Airways zur weltgrößten Fluggesellschaft unter Auflagen gebilligt. Beide Unternehmen hätten sich zum Verzicht auf Zeitnischen für Flüge an sieben großen Flughäfen bereiterklärt, teilte das Justizministerium in Washington mit. Damit werde der Wettbewerb im Luftverkehr in den USA weiter gewährleistet. American Airlines ist Partner von Air Berlin.

Logistikkonzern profitiert von Portoerhöhung

Der Paketboom und Expressbriefe weltweit haben der Deutschen Post im Sommer im Kampf gegen den starken Euro geholfen. Zwar ging der Umsatz im dritten Quartal wegen ungünstiger Wechselkurse um 2,5 Prozent auf 13,5 Milliarden Euro zurück. Ohne den Währungseffekt wäre der Umsatz um 3,4 Prozent gestiegen. Das Betriebsergebnis legte auch dank des erhöhten Briefportos um sieben Prozent auf 646 Millionen Euro zu. Der Überschuss kletterte um sechs Prozent auf 399 Millionen Euro.

Donald Trump klagt gegen schottische Regierung

Der US-Geschäftsmann Donald Trump geht klagt gegen den Bau eines Windparks in der Bucht von Aberdeen im Nordosten Schottlands. Er würde den Blick von seinem Luxus-Golfplatz ruinieren, argumentiert der Milliardär. Die schottische Regierung hatte das Projekt im März gebilligt. Trump droht, seine Pläne für eine Hotel- und Ferienanlage auf seinem Golf-Gelände zu stoppen. Umweltschützer bezeichneten Trump indessen als „Mobbing-Milliardär“ und klagen gegen den Golfplatz-Bau.