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Frankreich: „Red-Bull-Steuer“ soll Paris 60 Millionen Euro bringen ++ Sparen: Deutsche legen mehr Geld auf die hohe Kante ++ Prozess: Ex-Börsenguru Frick schweigt zu Betrugsvorwürfen ++ Internet: Google testet erstmals große Werbebanner

„Red-Bull-Steuer“ soll Paris 60 Millionen Euro bringen

In Frankreich soll es künftig eine sogenannte Red-Bull-Steuer geben. Die Abgeordneten der Nationalversammlung stimmten am Donnerstag für einen Vorschlag, der die Einführung einer saftigen Abgabe auf Energy Drinks vorsieht. Sie könnte eine 0,25-Liter-Dose um rund 25 Cent teurer machen und soll Schätzungen zufolge rund 60 Millionen Euro pro Jahr in die Staatskasse spülen. Begründet wird das Steuerprojekt mit Gesundheitsrisiken, die von diesen Getränken ausgehen könnten. In Studien wird davor gewarnt, der hohe Koffeingehalt könne zu Nervosität, Erregbarkeit und Schlaflosigkeit führen.

Deutsche legen mehr Geld auf die hohe Kante

Die Deutschen haben im vergangenen Jahr einen etwas kleineren Anteil ihres Vermögens als zuvor gespart. Trotzdem legten sie unter dem Strich etwas mehr Geld zurück – denn die Einkommen sind gestiegen, wie aus dem Vermögensbarometer des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) hervorgeht. Insgesamt legten die Deutschen 2012 demnach 176,5 Milliarden Euro auf die hohe Kante. Im Jahr zuvor waren es 173,6 Milliarden Euro gewesen. Die Sparquote – also der Anteil am verfügbaren Vermögen, den Verbraucher sparen – sank 2012 allerdings leicht: Sie legten laut Vermögensbarometer 10,3 Prozent zurück. 2011 waren es noch 10,4 Prozent.

Ex-Börsenguru Frick schweigt zu Betrugsvorwürfen

Der einstige TV-Börsenexperte Markus Frick schweigt weiter zu den gegen ihn erhobenen Betrugsvorwürfen. Zum Auftakt seines Strafprozesses vor dem Landgericht Frankfurt kündigten Fricks Anwälte am Donnerstag aber an, dass sich der 41-Jährige zu einem späteren Termin äußern werde. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Ex-TV-Moderator vor, die Kurse von Aktien manipuliert und Anleger, die seinen Empfehlungen folgten, betrogen zu haben. Neben dem einschlägig vorbestraften Ex-Börsenguru Frick sitzen zwei mutmaßliche Komplizen im Alter von 43 und 45 Jahren mit auf der Anklagebank.

Google testet erstmals große Werbebanner

Der Internetriese Google testet erstmals große Werbebanner über seinen Suchergebnissen. Seit Mittwoch werden über den Treffern der Suchmaschine von Google in einigen Fällen große Fotos angezeigt, die auf Unternehmen verlinken. Darunter präsentiert Google weitere Einzeltreffer von der Internetseite des Unternehmens. Ein Google-Sprecher sagte dem Branchendienst „Search Engine Land“, dies sei ein „kleiner Test“, der auf die USA beschränkt sei. Mit den großen Werbebannern bricht Google ein Versprechen, das es vor acht Jahren gegeben hatte, wonach es solche Werbung nicht geben solle.