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Danone: Falscher Milchpulver-Alarm sorgt für Umsatzwarnung ++ Ausbildung: Banker bei jungen Menschen kein Traumberuf mehr

Falscher Milchpulver-Alarm sorgt für Umsatzwarnung

Nach einer Rückrufaktion für Babymilchpulver hat der französische Lebensmittelriese Danone seine Umsatzerwartungen für dieses Jahr herabgesetzt. Der Vorfall bei der neuseeländischen Molkerei Fonterra, die Anfang August irrtümlicherweise den Fund giftiger Bakterien vermeldet hatte, koste Danone 280 Millionen Euro, teilte der Konzern am Mittwoch in Paris mit. Danone hatte wegen des falschen Alarms in acht Staaten im asiatisch-pazifischen Raum Babymilchpulver zurückgerufen, unter anderem in China. Im gesamten Jahr 2013 werde das Wachstum beim Verkauf nur noch zwischen 4,5 und 5,0 Prozent liegen. Bislang war Danone von einem Wachstum von mehr als fünf Prozent ausgegangen.

Banker bei jungen Menschen kein Traumberuf mehr

Der Beruf des Bankers hat infolge der Finanzmarktkrise international bei jungen Menschen an Ansehen verloren. Besonders Hochschulabsolventen in Deutschland sehen in Banken keinen Traumarbeitgeber mehr, ergab eine von dem Beratungsunternehmen Deloitte in München veröffentlichte Umfrage bei über 100.000 Studenten in 15 Ländern. Bei einer Auswahl von insgesamt 130 Arbeitgebern und Branchen landeten die Banken international auf Platz 46, in Deutschland aber nur auf Platz 84. Wenn sich Nachwuchskräfte doch für eine Bank als Arbeitgeber entscheiden, dann vor allem, wenn ihnen Produkte und Dienstleistungen attraktiv erscheinen, ergab die Befragung weiter. Die deutschen Studenten würden am ehesten bei einer deutschen Bank anheuern.