Immobilien

Deutsche Wohnen und GSW schließen Fusionsvereinbarung

Die Immobilienkonzerne Deutsche Wohnen und GSW Immobilien steuern auf einen einvernehmlichen Zusammenschluss zu.

Beide Firmen teilten am Montagabend nach Börsenschluss mit, sie hätten eine Vereinbarung über den Zusammenschluss vereinbart, die Absprachen über die künftige Strategie und Struktur der kombinierten Unternehmensgruppe enthalte. Der GSW-Vorstand werde das Kaufangebot als „fair und angemessen" bewerten und das Umtauschangebot unterstützen sowie den GSW-Aktionären eine Annahme empfehlen, hieß es. Zuletzt hatten die Aktionäre der Deutsche Wohnen auf der Hauptversammlung bereits grünes Licht für die Kapitalerhöhung gegeben, mit der der GSW-Kauf finanziert werden soll. Das Bundeskartellamt hatte zuvor mitgeteilt, keine Einwände gegen den Zusammenschluss zu haben.

Die Deutsche Wohnen will die GSW mittels eines Aktientauschs übernehmen und bietet 51 eigene Papiere für 20 Aktien der GSW. Dazu sollen neue Aktien ausgegeben werden. Bei vollständiger Annahme des Angebots würden die GSW-Aktionäre rund 43 Prozent an der vergrößerten Deutsche Wohnen AG halten. Das fusionierte Unternehmen wäre mit rund 150.000 Einheiten die neue Nummer zwei unter den privaten Wohnimmobiliengesellschaften in Deutschland hinter der Deutschen Annington und vor der Gagfah. Die meisten derWohnungen der beiden Fusionspartner liegen in Berlin.