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Arbeitnehmer: Firmen-Laptop für private Nutzung ist steuerbegünstigt ++ Finanzierung: Kanadischer Rentenfonds steigt bei Zalando ein ++ Finanzkrise: Portugal bekommt weitere 5,6 Milliarden Euro

Firmen-Laptop für private Nutzung ist steuerbegünstigt

Sachzuwendungen des Arbeitgebers sind in der Regel steuerbegünstigt, teilt der Neue Verband der Lohnsteuerhilfevereine (NVL) mit. Arbeitgeber können ihren Beschäftigten etwa Laptops oder Computer zur privaten Nutzung überlassen. Der Warenwert wird dabei pauschal mit 25 Prozent versteuert, was der Arbeitgeber zahlen kann. Seit 2013 gilt die Regelung für alle Datenverarbeitungsgeräte. Auch Tablet-Computer fallen unter die Steuerbegünstigung. Für Betriebe mit wenig Spielraum für Lohnerhöhungen kann eine Sachzuwendung eine Alternative sein. Der Arbeitgeber spart zusätzlich bei seinen Beiträgen zur Renten- und Krankenversicherung.

Kanadischer Rentenfonds steigt bei Zalando ein

Der Modehändler Zalando hat einen neuen Aktionär aus Kanada. Der Rentenfonds „Ontario Teachers' Pension Plan“ bekam bei einer Kapitalerhöhung einen Anteil von zwei Prozent, wie Zalando mitteilte. Ein Preis wurde nicht genannt. Damit gehen die Veränderungen im Kreis der Zalando-Besitzer weiter. Im August hatte die Berliner Startup-Schmiede Rocket Internet, unter deren Fittichen der Mode-Händler groß geworden war, ihre Beteiligung an die eigenen Anteilseigner übertragen. Den Rocket-Teilhabern gehört Zalando nun direkt. Damit wurde die schwedische Beteiligungsgesellschaft Kinnevik zum größten Zalando-Mitbesitzer mit 37 Prozent.

Portugal bekommt weitere 5,6 Milliarden Euro

Die internationalen Geldgeber haben Portugal die baldige Auszahlung von 5,6 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Die Troika aus Europäischer Union (EU), Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) stellte der portugiesischen Regierung für ihre Reformen am Donnerstag gute Noten aus und kündigte die Auszahlung der Hilfstranche aus dem Gesamtprogramm von 78 Milliarden Euro an. Der Anteil der bereits abgerufenen Beträge beläuft sich bislang auf 65,8 Milliarden Euro.Die Geldgeber wiesen jedoch das Ansinnen der Regierung in Lissabon zurück, die Defizitquote für das Jahr 2014 von den bislang vereinbarten 4,0 auf 4,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) heraufzusetzen.