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Signa: KaDeWe soll Kern einer Luxuskaufhaus-Kette werden ++ Deutsche Bahn: Konzern erhält Großauftrag aus Saudi-Arabien ++ Syrien: Assad legt Angaben zu Giftgas-Beständen vor ++ Lufthansa: Maschine kehrt wegen Ölgeruch im Cockpit um

KaDeWe soll Kern einer Luxuskaufhaus-Kette werden

Nach der Übernahme der Karstadt-Luxushäuser KaDeWe (Berlin), Alsterhaus (Hamburg) und Oberpollinger (München) setzt der österreichische Immobilienkonzern Signa auf Expansion in Europa. Damit könnten die übernommenen Karstadt-Häuser zum Kern eines internationalen Netzwerks von Nobelkaufhäusern werden, berichtet die „Wirtschaftswoche“ unter Berufung auf Informationen aus dem Umfeld von Signa. Signa hatte die Häuser vom Karstadt-Eigner Nicolas Berggruen gekauft. Das Unternehmen, bislang ein reiner Immobilienkonzern, will den Informationen zufolge nun einen eigenständigen Geschäftsbereich Handel aufbauen.

Konzern erhält Großauftrag aus Saudi-Arabien

Die Deutsche Bahn hat einen Großauftrag aus Saudi-Arabien an Land gezogen. Die Konzerntochter DB International wird am Bau einer 450 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Mekka und Medina beteiligt. Eine Bahnsprecherin bezifferte das Auftragsvolumen in Berlin auf eine mittlere zweistellige Millionensumme. Die Bahntochter hat die Planprüfung, Bauüberwachung und die Kontrolle der Fahrzeugproduktion übernommen. Die Verträge seien unterschrieben, sagte die Bahnsprecherin. Der Bahnbau durch die Wüste kostet insgesamt rund sieben Milliarden Euro. Die Strecke baut ein spanisches Konsortium. Die ersten Züge sollen 2017 fahren.

Assad legt Angaben zu Giftgas-Beständen vor

Die syrische Führung hat die geforderten Angaben zu den Giftgasbeständen des Landes vorgelegt. „Die erwartete Offenlegung“ zu dem Arsenal sei eingegangen, meldete die zuständige internationale Organisation für das Verbot chemischer Waffen im niederländischen Den Haag. Die Angaben würden nun geprüft. Damit entsprach Syrien einer Frist, die die USA und Russland vor einer Woche gesetzt hatten. Die USA und weitere westliche Staaten werfen Syriens Führung vor, für Giftgasangriffe verantwortlich zu sein. Washington und Paris drohten deshalb mit einem Militärschlag. Damaskus nahm daraufhin einen russischen Vorschlag an, seine Chemiewaffen unter internationaler Kontrolle vernichten zu lassen.

Maschine kehrt wegen Ölgeruch im Cockpit um

Wegen Ölgeruchs an Bord ist eine Lufthansa-Maschine kurz nach dem Start in Frankfurt wieder umgekehrt. Der mit 118 Passagieren besetzte Airbus A320 sei auf dem Weg nach Wien gewesen, sagte ein Lufthansa-Sprecher. Verletzt wurde bei dem Vorfall am Freitag demnach niemand. Die Fluggäste hätten mit einer anderen Maschine ihre Reise fortgesetzt. Es war zunächst unklar, wie der Geruch in die Kabine dringen konnte. In den vergangenen Monaten waren wiederholt merkwürdige Gerüche in Flugzeugen gemeldet worden. Einige Male setzten Piloten Sauerstoffmasken auf. Lufthansa hatte Untersuchungen angekündigt.