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Kleinkinder: Deutsche geben 2,3 Milliarden Euro aus ++ China: Feuer in Elektronikfabrik lässt Chippreise steigen ++ Netzwerke: LinkedIn beschleunigt Aufholjagd zu Xing ++ Euro-Zone: Slowenien steuert auf Rettungsantrag zu

Deutsche geben 2,3 Milliarden Euro aus

Die Deutschen haben 2012 insgesamt 2,3 Milliarden Euro für ihren Nachwuchs ausgegeben. Das entspricht 1131 Euro für jedes Kind bis zum dritten Lebensjahr und einem Minus von zwei Prozent im Vergleich zu 2011, wie der Bundesverband des Spielwaren-Einzelhandels vor der „Kind Jugend“ in Köln meldete. Es ist die größten Messe der Welt für Kinderausstattung. Nach mehreren Jahren mit Geburtenrückgängen hatte es 2012 mit 673.544 Neugeborenen wieder eine Zunahme gegeben, was die Branche für 2013 zuversichtlich stimmt.

Feuer in Elektronikfabrik lässt Chippreise steigen

Ein Feuer in einem Elektronikwerk in China hat die weltweiten Preise für Arbeitsspeicher steigen lassen. Obwohl sich noch kein Engpass durch das Feuer in der Fabrik des Die Fabrik gehört dem südkoreanischen Konzern SK Hynix, der einen weltweiten Marktanteil von 30 Prozent bei den sogenannten DRAM-Chips, die in Computern, Tablets und Smartphones verbaut werden. Zu den Kunden von SK Hynix gehören weltweite Elektronikriesen wie Samsung und Apple.

LinkedIn beschleunigt Aufholjagd zu Xing

Das US-Karriere-Netzwerk LinkedIn holt im deutschsprachigen Raum zum Marktführer Xing auf. In den vergangenen zehn Monaten stieg die Kundenzahl um gut ein Drittel auf rund vier Millionen, wie das Unternehmen meldete. Der Hamburger Rivale Xing liegt im deutschsprachigen Raum mit 6,5 Millionen Mitgliedern vorn, wächst aber deutlich langsamer: Im vergangenen Quartal kamen bei Xing rund 211.000 neue Nutzer hinzu. LinkedIn hat weltweit rund 238 Millionen Mitglieder.

Slowenien steuert auf Rettungsantrag zu

Beim Treffen der Euro-Finanzminister an diesem Freitag in Litauen soll offenbar über die Lage der Banken im hoch verschuldeten Slowenien gesprochen werden. Es gebe immer mehr Zweifel, ob das Land die Kapitallücke von rund 7,5 Milliarden in den Bilanzen der 18 in Slowenien aktiven Banken allein schließen könne, berichtet das „Handelsblatt“. Vor allem die Europäische Zentralbank wolle, dass Slowenien einen Hilfsantrag beim Euro-Rettungsfonds ESM stelle.