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BMW trennt sich von Peugeot

Kooperation BMW wird seine Motorenkooperation mit dem französischen Unternehmen Peugeot wohl nicht über 2016 hinaus verlängern. Der Münchner Autobauer arbeite an einem eigenen Baukasten für Motoren, bekräftigte ein Sprecher des Konzerns am Mittwoch und bestätigte damit indirekt einen Bericht der französischen Zeitung „Les Echos“. Nach dem Einstieg von GM bei den Franzosen hatte BMW bereits die Zusammenarbeit mit Peugeot bei der Hybrid-Technik eingestellt.

Motoren Inzwischen haben die meisten Hersteller Kooperationen mit Rivalen oder Zulieferfirmen. Doch BMW macht einen Rückzug. Vorstandschef Norbert Reithofer hatte das Ende des gemeinsamen Projekts im Juli angedeutet. BMW entwickele neben Sechs- und Vierzylindern auch Dreizylindermotoren. „Letztere werden auch bei Mini zum Einsatz kommen“, so Reithofer. Bisher sind bei Mini die im Zuge der Kooperation von BMW entwickelten und von Peugeot in Großbritannien gefertigten Motoren im Einsatz. Die Partnerschaft besteht seit dem Jahr 2002.