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Deutsche Bahn: Grube fordert 1,2 Milliarden Euro für Schienensanierung ++ Karstadt: Experte hält neues Konzept für gescheitert ++ Welthandel: WTO-Chef erwartet Durchbruch ++ Volkswagen: Ein-Liter-Auto soll 111.000 Euro kosten

Grube fordert 1,2 Milliarden Euro für Schienensanierung

Bahn-Chef Rüdiger Grube hat vom Bund mehr Geld für die Sanierung des maroden Schienennetzes gefordert. „Die Bahn braucht mindestens 1,2 Milliarden Euro mehr pro Jahr“, sagte Grube dem „Focus“. „Wir brauchen mehr Geld für Tunnel und Brücken.“ Der Bahn-Chef verlangte auch, sein Unternehmen von der Ökostrom-Umlage zu befreien.

Experte hält neues Konzept für gescheitert

Beim Warenhauskonzern Karstadt ist die Modernisierung des Sortiments nach Ansicht eines Handelsexperten gescheitert. Bei Karstadt habe sich aus Kundensicht „so gut wie nichts getan“, sagte Thomas Roeb, Professor für Handelsbetriebslehre an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, der „Wirtschaftswoche“. Zwei Drittel von 1000 Befragten hätten keine Veränderungen wahrgenommen.

WTO-Chef erwartet Durchbruch

Der scheidende Chef der Welthandelsorganisation WTO, Pascal Lamy, hat hohe Erwartungen an die kommende Welthandelsrunde im Dezember in Bali. „Ich schaue mit großer Zuversicht auf das Ministertreffen im Dezember“, sagte Lamy der „Welt am Sonntag“. Kritisch äußerte sich Lamy über ein mögliches Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU – wegen möglicher negativer Folgen im Verhältnis zu China.

Ein-Liter-Auto soll 111.000 Euro kosten

Volkswagen plant keine größere Serienfertigung für sein Hightech-Ökomobil XL1, berichtet die „Wirtschaftswoche“. Demnach soll das per Mini-Diesel und Batterie angetriebene Ein-Liter-Auto 111.000 Euro kosten. VW plant 250 XL1. Erste Modelle sind auf Testfahren unterwegs. Ein Porsche-911 aus der Konzernfamilie kostet ab etwa 90.000 Euro.