Kulinarisches

Stiftung Warentest entscheidet im Kampf der Hamburger-Brater

Geschmack ist King. Mit dem Spruch wirbt die Kette Burger King für den Whopper.

Und das völlig zu Recht, wie nun die Stiftung Warentest ermittelt hat. „Das Aroma krönt den Whopper beim Geschmack tatsächlich zum König“, schreiben die Tester in einem aktuellen Test. Hintergrund dürfte sein, dass Burger King den Whopper über der offenen Flamme grillt, statt ihn im Fett zu braten. Es schmecke „kräftig nach Rindfleisch“, loben die Tester.

Doch wirklich freuen sollte sich Burger King über die Testergebnisse nicht. Denn das Grillen führt auch dazu, dass sich Schadstoffe entwickeln. Im Whopper sind sie zu gering, um schädlich zu sein, doch in großen Mengen stehen sie im Verdacht, Krebs zu erregen. Die Schadstoffe im Burger reichen aus, um König Whopper vom Thron zu stoßen. Die Stiftung Warentest kürte am Ende den Big Mac von McDonald’s zum Testsieger. „Insgesamt liegt der Big Mac knapp vorn“, urteilen sie.

Burger King schmeckt besser, ist aber ungesünder – das gilt auch für die Pommes Frites. McDonald’s verzichtet im Gegensatz zu Burger King auf Palmfett und verwendet eine Mischung aus Sonnenblumen- und Rapsöl. Die Pommes bleiben weicher, enthalten aber auch „deutlich weniger“ Schadstoffe als die dafür schön krossen Pommes von Burger King, wie die Warentestern feststellten.

Allerdings sollte man sich keine Illusionen machen: Sich ständig mit Burgern zu ernähren, wäre auf Dauer in jedem Fall ungesund. „Der schlechte Ruf des Fastfoods kommt nicht von ungefähr“, mahnen die Tester.

Und: Die Menüs enthalten alle zu viel Fett und zu viel Salz. Unterm Strich bekommt ein Bic-Mac-Menü von McDonald’s die Note 2,9, ein Whopper-Menü des Konkurrenten Burger King eine 3,1. Dahinter liegt die Fastfood-Kette Kochlöffel. Sie erreichte bei den Warentestern die Note 3,2.