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Saab: Schwedische Automarke plant Comeback ++ Deutsche Bahn: Konzern verringert Angebot an Sparpreis-Tickets ++ Goldman Sachs: Computerfehler wirbelt Märkte durcheinander ++ Internet.org: Facebook-Gründer schmiedet Netz-Allianz

Schwedische Automarke plant Comeback

Im schwedischen Trollhättan sollen wieder Saab-Autos gebaut werden. Wie ein Unternehmenssprecher sagte, wurden bereits 332 Mitarbeiter eingestellt, die die Wiederaufnahme der Produktion vorbereiten sollen. Bislang würden in den Werkshallen 70 Kilometer nördlich von Göteborg Teile für andere Modelle hergestellt. „Wir sind zuversichtlich, im Laufe des Herbstes mit der Produktion des Saab 9-3 beginnen zu können“, sagte Johan Andersson, Sprecher von National Electric Vehicle Sweden (NEVS), die die Autosparte Saab im vergangenen Jahr übernommen hatte. Vor der Insolvenz des Autobauers 2011 waren in den Werkshallen 3500 Mitarbeiter beschäftigt.

Konzern verringert Angebot an Sparpreis-Tickets

Für preisbewusste Bahnfahrer stehen in Folge des Hochwassers weniger Sparpreis-Tickets zur Verfügung als normalerweise. Aufgrund der Streckensperrung zwischen Hannover und Berlin führen zur Zeit weniger Züge, teilte die Deutsche Bahn mit. Entsprechend gebe es weniger Sparpreise, von denen der Konzern pro Verbindung ein bestimmtes Kontingent anbietet. Laut Bahn entfallen zurzeit unter anderem sogenannte Verstärkerzüge, die vor allem an den Wochenenden eingesetzt werden. Normalerweise verkauft die Bahn rund 40 Prozent ihrer Fernverkehr-Tickets zu Sparpreisen. Diese kosten weniger als normale Fahrkarten, dafür sind sie an einen bestimmten Zug gebunden.

Computerfehler wirbelt Märkte durcheinander

Ein Computerfehler bei der US-Investmentbank Goldman Sachs hat eine Flut unbeabsichtigter Geschäfte mit Aktienoptionen ausgelöst und die Märkte durcheinander gewirbelt. Durch den Computerfehler seien bloße Interessenbekundungen versehentlich in konkrete Kauf- und Verkaufaufträge umgewandelt worden. Angesichts des anormalen Handelsvolumens habe schließlich ein Alarmsystem der Börse angeschlagen und die Transaktionen gestoppt. Die Panne verdeutlicht die Risiken der zunehmenden Technologisierung des Aktienhandels. Computerfehler haben an den Börsen in der Vergangenheit immer wieder zu Millionenverlusten geführt.

Facebook-Gründer schmiedet Netz-Allianz

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat eine Allianz mit Technologie-Firmen wie Samsung und Nokia geschmiedet, um weltweit günstige Internet-Verbindungen zugänglich zu machen. Zuckerberg gab die Gründung der Gruppe Internet.org bekannt. Ihr Ziel sei, die fünf Milliarden Menschen, die nicht online sind, ins Netz zu bringen. Sie wolle unter anderem zu Entwicklung günstigerer Smartphones und der Netz-Abdeckung beitragen. Außerdem solle Software zur Datenkompression einen effizienteren Betrieb der Netze erlauben. „Wir glauben, dass es möglich ist, kostenlos einen Zugang zu elementaren Internetdiensten zu gewähren“, sagte Zuckerberg.