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Klimawandel: Weltbank warnt vor Kosten von Flutkatastrophen ++ Haushalt: Deutschland profitiert von der Euro-Krise

Weltbank warnt vor Kosten von Flutkatastrophen

Die finanziellen Schäden bei Flutkatastrophen rund um den Globus nehmen einer Studie der Weltbank zufolge rapide zu. Ohne Investitionen in den Hochwasserschutz könnten die jährlichen Kosten bis 2050 auf weit über eine Billion Dollar (750 Milliarden Euro) steigen, heißt es in einer Berechnung der Organisation, die im Fachmagazin „Nature Climate Change“ veröffentlicht wurde. 2005 hatten die Flutschäden der 136 größten Hafenstädte, die in die Studie einbezogen wurden, sechs Milliarden Dollar gekostet. Ursachen für die Kostenzunahme sind neben dem steigenden Meeresspiegel die Landerosion und wachsende Einwohnerzahlen in den betroffenen Regionen.

Deutschland profitiert von der Euro-Krise

Die anhaltenden Niedrigzinsen und die hohe Nachfrage nach Bundesanleihen bescheren dem Bund binnen fünf Jahren zusätzliche Einnahmen von 40,9 Milliarden Euro. Damit profitiert Deutschland indirekt von der Euro-Krise, die das Vertrauen in die Staatspapiere von Krisenländern sinken ließ und stattdessen Investoren für deutsche Bundesanleihen anlockte. Das geht aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage des SPD-Parlamentariers Joachim Poß hervor, die dem „Spiegel“ vorliegt. Die Summe ergibt sich aus der Differenz zu den Planzahlen für die Zinszahlungen und bezieht sich auf den Zeitraum 2010 bis 2014.