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Subventionen: Bund zahlt mehr als 21 Milliarden Euro Beihilfen ++ Microsoft: Überarbeitetes Windows 8 kommt im Oktober ++ AWD: Swiss Life legt Klägern Zusammenschluss nahe ++ Steinway: Hedgefonds-Manager übernimmt Klavierbauer

Bund zahlt mehr als 21 Milliarden Euro Beihilfen

Der Bund gibt 2013 rund 21,3 Milliarden Euro für Finanzhilfen und Steuervergünstigungen aus. Wie aus dem neuesten Subventionsbericht der Bundesregierung hervorgeht, betragen die Ausgaben von 2011 bis 2014 jährlich zwischen 21,3 und 21,8 Milliarden Euro. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt liegen die Subventionen mit einem Anteil von 0,8 Prozent in diesem jahr aber auf historisch niedrigem Niveau. Etwa drei Viertel der Subventionen sind Steuervergünstigungen, ein Viertel Finanzhilfen wie günstige Darlehen.

Überarbeitetes Windows 8 kommt im Oktober

Die neue Version von Microsofts Windows 8 wird am 18. Oktober weltweit in den Handel kommen. Windows 8 ist seit weniger als einem Jahr auf dem Markt, Kunden hatten das Betriebssystem, das für berührungsempfindliche Bildschirme optimiert ist, heftig kritisiert. Darauf haben die Entwickler reagiert. So kehrt zum Beispiel der „Start“-Knopf zurück, den viele Anwender im neuen Kacheldesign von Windows 8 vermisst haben.

Swiss Life legt Klägern Zusammenschluss nahe

Der Schweizer Versicherungskonzern Swiss Life will das unrühmliche Kapitel AWD möglichst schnell schließen. Deutschen Sparern, die sich durch die Finanzvertriebsfirma falsch beraten fühlen und vor Gericht gezogen sind, legte Swiss-Life-Chef Bruno Pfister nahe, sich zu Gruppen zusammenzuschließen, um Vergleichsverhandlungen zu erleichtern. Den Vorwurf der systematischen Falschberatung durch AWD-Vertreter weise Swiss Life zurück. Aber, „wenn wir sehen, dass Klagen berechtigt sind, werden wir eine Lösung finden“. Swiss Life hatte AWD 2007 übernommen.

Hedgefonds-Manager übernimmt Klavierbauer

Der legendäre Konzertflügel-Hersteller Steinway kommt in die Hände eines Hedgefonds-Managers. John Paulson zahlt nach einem kurzen Übernahme-Scharmützel insgesamt 512 Millionen Dollar rund 386 Millionen Euro) für das US-Unternehmen mit deutschen Wurzeln. Er stach den Finanzinvestor Kohlberg & Company aus. Die Steinway-Aktionäre müssen noch zustimmen. Geht alles glatt, verschwindet der rund 160 Jahre alten Traditionskonzern schon Ende September von der Börse.