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Jenoptik hofft auf sehr erfolgreiches zweites Halbjahr

Nach einer Schwächephase will der Technologiekonzern Jenoptik zu einem dauerhaften Umsatz- und Gewinnwachstum zurückkehren.

„Wir sehen, dass wir in vielen zyklischen Märkten im Aufschwung sind“, sagte Vorstandschef Michael Mertin in Jena. Der deutlich gestiegene Auftragseingang im zweiten Quartal belege dies. Es gebe daher trotz des schwächeren ersten Halbjahres keinen Grund, vom angepeilten Jahresgewinn vor Steuern und Zinsen von mehr als 50 Millionen Euro abzuweichen. Dafür ist im zweiten Halbjahr ein Plus von rund 20 Prozent nötig. In gleicher Größe soll der Umsatz zulegen, um das versprochene Plus von bis zu fünf Prozent im Gesamtjahr zu erreichen.

Dank eines besseren Geschäfts vor allem in den USA und auf der arabischen Halbinsel stieg der Umsatz im zweiten Quartal auf rund 152 Millionen Euro, was knapp vier Prozent über Vorjahr lag und auch über den Analystenerwartungen lag. Das Vorsteuerergebnis fiel mit 12,9 Millionen Euro zwar höher als im ersten Quartal aus, im Vergleich zum Vorjahresquartal war das aber ein Rückgang um rund zehn Prozent. Das Geschäft von Jenoptik basiert auf drei etwa gleich starken Säulen: Optische Systeme und Laser für die Halbleiterindustrie, die Messtechnik für Motorentwicklung sowie Verkehrssicherheit (Blitzer) und die Rüstungsindustrie.