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Immobilien: Claus Wisser wird neuer GSW-Aufsichtsratschef ++ Adidas: Krise in Europa belastet Sportartikelhersteller ++ Deutsche Telekom: Konzern verdient überraschend in den USA ++ : Ausbildung: Bundesagentur meldet 146.000 offene Lehrstellen

Claus Wisser wird neuer GSW-Aufsichtsratschef

Der Berliner Wohnungskonzern GSW Immobilien hat sich intern einen neuen Aufsichtsratschef gesucht. Der 71-jährige Claus Wisser sei zum Vorsitzenden des Kontrollgremiums gewählt worden, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Wisser trete den Posten sofort an. Er sitzt bereits im Aufsichtsrat. Die GSW versucht nach einer Investoren-Revolte einen personellen Neuanfang. Vorstandschef Bernd Kottmann und Chefaufseher Eckart John von Freyend waren vor kurzem ausgeschieden.

Krise in Europa belastet Sportartikelhersteller

Adidas bekommt die schwierige wirtschaftliche Situation in Europa und ungünstige Währungseinflüsse zunehmend zu spüren. Im zweiten Quartal sank der Umsatz, der im Vorjahr durch die Fußball-Europameisterschaft und die Olympischen Spiele einen kräftigen Schub erhalten hatte, um 3,8 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro. Währungsbereinigt blieben die Erlöse des zweitgrößten Sportartikelherstellers der Welt nach Nike stabil. Der Nettogewinn stieg dank Steuereffekten um gut vier Prozent auf 172 Millionen Euro.

Konzern verdient überraschend in den USA

Gute Geschäfte bei der bislang kriselnden Tochter T-Mobile US haben der Deutschen Telekom im ersten Halbjahr gute Zahlen beschert. Unter dem Strich verdiente der Konzern 1,094 Milliarden Euro, 6,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Umsatz stieg im gleichen Zeitraum um 0,5 Prozent auf 28,942 Milliarden Euro. Die US-Tochter war lange das Sorgenkind der Telekom. Seit dem Zusammenschluss mit dem Konkurrenten MetroPCS im April steigt die Zahl der Kunden kräftig.

Bundesagentur meldet 146.000 offene Lehrstellen

Wenige Wochen vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres meldet die Bundesagentur für Arbeit bundesweit noch mehr als 146.000 unbesetzte Lehrstellen. Gleichzeitig sind mehr als 200.000 Jugendliche bei den Arbeitsagenturen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) spricht von mehr als 100.000 freien Plätzen. Die Vermittlungsbörsen des Handwerks melden 22.300 Lehrstellenangebote.