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Rocket Internet: Millionen-Investition in Easy-Taxi-App für Afrika ++ Konferenz: „Tech Open Air“ für Gründer und Investoren ++ Fixxoo: Smartphone-Reparaturdienst schreibt schwarze Zahlen

Millionen-Investition in Easy-Taxi-App für Afrika

Easy Taxi, die Taxi-App des Berliner Unternehmens Rocket Internet, expandiert von Lateinamerika aus nach Asien, Afrika und den Mittleren Osten. Ermöglicht wird dies durch ein Investment von umgerechnet 7,5 Millionen Euro durch Rocket und die Afrikanische Internet Holding. Vor einem Monat hatte Easy Taxi bereits 11,3 Millionen Euro von der Lateinamerikanischen Internet Holding erhalten. Easy Taxi startete 2011 in Brasilien, um Fahrer und Fahrgäste zusammenzubringen. Bislang wurde die App 1,5 Millionen Mal heruntergeladen. Sie wird von 45.000 Taxifahrern genutzt. „Wir wollen diesen Erfolg auf andere attraktive Märkte bringen und sehen dazu ein hohes Potenzial in Asien und Afrika“, erklärt Dennis Wang, der für die Expansion des Unternehmens verantwortlich ist. Easy Taxi ist für iPhone, Android und Blackberry verfügbar und funktioniert ähnlich wie entsprechende Apps für den deutschen Markt – allerdings ohne die hierzulande verbreitete bargeldlose Bezahlfunktion.

„Tech Open Air“ für Gründer und Investoren

„Unconference“ nennt sich vielversprechend das Start-up-Event „Tech Open Air Berlin“ am 1. und 2. August in den Berliner Clubs Kater Holzig und FluxBau. Darüber hinaus sind Veranstaltungen in der ganzen Stadt geplant. Das Tech Open Air ist halb Festival, halb Konferenz. Unter dem Thema „Reset tomorrow“ haben sich renommierte Sprecher angekündigt. Darunter sind Berliner Gründer wie Jens Begemann (Wooga), Ijad Madisch (ResearchGate), Flo Meissner (EyeEm) und Felix Petersen (Plazes, Amen). Auch Investoren werden sprechen: Stefan Glänzer (Passion Capital) zum Beispiel. Abgeschlossen wird das Tech Open Air mit einer großen Party auf dem neuen Start-up-Campus Factory an der Rheinsberger Straße. Tickets ab 50 Euro für das Tech Open Air Berlin gibt es unter toaberlin2013.eventbrite.com.

Smartphone-Reparaturdienst schreibt schwarze Zahlen

Der Berliner Smartphone-Reparaturdienst Fixxoo will im dritten Quartal die Umsatzmarke von einer Million Euro knacken und schreibt nach eigenen Angaben bereits schwarze Zahlen. Das Unternehmen gab ein Jahr nach dem Start im Juli 2012 Umsatzzahlen bekannt. Das von Wilm Prawitt gegründete Unternehmen hat gleich im ersten Quartal nach seinem Start einen Umsatz von 136.000 Euro erwirtschaftet und konnte diesen in den drei darauf folgenden Quartalen mit einem Gesamtumsatz von 835.000 Euro noch deutlich ausbauen. Bei Fixxoo werden Reparaturen zu einem Festpreis und ausschließlich unter Verwendung geprüfter Original-Ersatzteile ausgeführt. Kunden können die Reparaturkosten vorab mit dem Preiskalkulator berechnen. Zusätzlich bietet Fixxoo Ersatzteile sowie Anleitungen für Hobbybastler an.