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Kohlendioxid: Biomarktkunden schädigen Umwelt mehr als andere ++ Altersvorsorge: Erstmals weniger Riester-Rentenverträge ++ Daimler: Sicherheitsprobleme bei Mercedes C-Klasse

Biomarktkunden schädigen Umwelt mehr als andere

Kunden von Biomärkten verursachen einer Studie der Universität Gießen zufolge mehr Kohlendioxid-Emissionen als Kunden von normalen Supermärkten. Demnach kaufen die Biomarkt-Kunden weniger ein und legen längere Wege zurück als Kunden normaler Supermärkte, weil Biomärkte nicht flächendeckend vorhanden sind. Die Forscher befragten für die Studie 275 Biomarktkunden in mittelhessischen Städten. Diese Kunden verursachten im Schnitt rund 1000 Gramm Kohlendioxid pro Kilogramm Bioprodukt – mehr als das Dreifache des deutschen Durchschnitts und mehr als das Achtfache der 400 befragten Gießener Supermarkt-Kunden.

Erstmals weniger Riester-Rentenverträge

Die Zahl der Riester-Rentenverträge ist in diesem Jahr erstmals seit Einführung der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge gesunken. Im ersten Quartal von Januar bis März habe es 15,652 Millionen Verträge gegeben – 27.000 weniger als im Gesamtjahr 2012, bestätigte ein Sprecher des Bundessozialministeriums. Aus der Statistik würden mittlerweile Verträge herausfallen, die an Beitragszahler ausgezahlt würden. Zudem träten bei der Riester-Rente allgemein „nun langsam auch Sättigungseffekte“ ein; es würden nicht mehr so viele Neuverträge verkauft, sagte der Sprecher. Unterm Strich handle es sich um „keinen beunruhigenden Rückgang“.

Sicherheitsprobleme bei Mercedes C-Klasse

Sicherheitsprobleme bei Mercedes-Autos haben in den USA die Behörden auf den Plan gerufen. Die Aufsicht NHTSA geht nach eigenen Angaben Kundenbeschwerden nach, dass Heckblinker und Bremslichter nicht funktionieren. Betroffen seien schätzungsweise 218.000 C-Klasse-Limousinen der Baujahre 2008 und 2009. Die Prüfung könnte einen Rückruf nach sich ziehen. In NHTSA-Dokumenten ist von 21 Beschwerden die Rede. Viele davon legten nahe, dass Elektrobauteile angebrannt oder durchgeschmolzen seien. Dies habe dann zum Ausfall der Leuchten geführt. Ein Sprecher der Daimler-Tochter wollte sich zunächst nicht zu dem Fall äußern.