Krise

Ratingagentur stuft Italien weiter herab

Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die Kreditbewertung des Euro-Krisenlandes Italien wegen der schwachen Aussichten für die weitere konjunkturelle Entwicklung gesenkt.

Das Rating werde von „BBB+“ auf „BBB“ gesetzt. Damit liegt die Kreditbewertung nur noch zwei Stufen über dem sogenannten „Ramsch-Niveau“, mit dem spekulative Anlagen gekennzeichnet werden. Außerdem setzte die Agentur den Ausblick auf „negativ“, was bedeutet, dass in den kommenden Monaten weitere Herabstufungen möglich sind. Nach Einschätzung der Experten von S&P haben sich die Aussichten für die italienische Wirtschaft verschlechtert, der Anteil der öffentlichen Verschuldung am Bruttoinlandsprodukt bis zum Jahresende werde bei 129 Prozent liegen.