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Verlage: Axel Springer ernennt neuen Finanzvorstand ++ Hochwasser: Schaden kostet Versicherer fast zwei Milliarden Euro ++ Generationengerechtigkeit: Mehrheit für gesetzliche Begrenzung künftiger Lasten ++ Geld: Schufa startet für junge Leute Internet-Plattform

Axel Springer ernennt neuen Finanzvorstand

Julian Deutz (45) wird neuer Finanzvorstand beim Medienhaus Axel Springer, in dem auch die Berliner Morgenpost erscheint. Der Aufsichtsrat habe Deutz mit Wirkung zum 1. Januar 2014 in den Vorstand berufen. Er trete im April 2014 dann die Nachfolge von Lothar Lanz an, der zum gleichen Zeitpunkt in den Aufsichtsrat wechsele, teilte Axel Springer mit. Deutz ist seit Oktober 2010 Leiter des Bereichs Konzerncontrolling. Zuvor hatte er verschiedene Führungspositionen beim Unternehmen inne. Lanz gehört dem Vorstand seit Mai 2009 an, zuvor war er in gleicher Position für die ProSiebenSat.1 Media AG tätig.

Schaden kostet Versicherer fast zwei Milliarden Euro

Das Hochwasser im Juni wird die Versicherungen fast zwei Milliarden Euro kosten. Die Branche zählte rund 180.000 versicherte Schäden, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mitteilte. Damit liegt die Schadenshöhe etwa auf dem Niveau der Elbeflut von 2002, als die Unternehmen 150.000 Schadensfälle in Höhe von 1,8 Milliarden Euro zählten. „Nach aktuellem Stand gibt es mehr versicherte Schäden, auch weil die Menschen verstärkt ihre Häuser gegen Überschwemmung versichert haben“, erklärte GDV-Präsident Alexander Erdland.

Mehrheit für gesetzliche Begrenzung künftiger Lasten

Eine breite Mehrheit der Bundesbürger will die Generationengerechtigkeit gesetzlich sichern. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag des Verbands Die Jungen Unternehmer (BJU). 68 Prozent der Bevölkerung wollen demnach die Belastungen künftiger Generationen per Gesetz begrenzen. „Die deutsche Bevölkerung toleriert die finanzielle Verschwendung nicht länger“, sagt dazu Lencke Wischhusen, die Bundesvorsitzende des Verbands. Der BJU geht von künftigen Belastungen von mehr als 9300 Milliarden Euro aus.

Schufa startet für junge Leute Internet-Plattform

Die Wirtschaftsauskunftei Schufa will Jugendliche und junge Leute im Umgang mit Geld sicherer machen. „WirtschaftsWerkstatt“ heißt die Internetplattform für 15- bis 20-Jährige, die Informationen zu Geld und Konsum sowie zum Umgang mit Daten im Internet und zu Verträgen bietet. „Mit Geld umzugehen ist letztlich die Basis von allem“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Schufa Holding AG, Michael Freytag. Die Internetadresse lautet: www.wirtschaftswerkstatt.de. Betreiber der Plattform ist aber nicht die Schufa, sondern Helliwood, ein Spezialist für Bildung und neue Medien in Berlin.