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Sicherheitsexperten: Millionen für Berliner Start-up Serfides

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und Business Angels investieren mehr als zwei Millionen Euro in das Berliner Software-Start-up Serfides.

Mit der Software der Berliner können Industrieunternehmen ihre Produkte von der Herstellung bis zum Endkunden verfolgen. Die Lösungen gelten als Mittel gegen Produktpiraterie. Nach Firmenangaben wird das System bereits im Maschinenbau, der Autoindustrie und von Modeunternehmen eingesetzt.

Deutschen Unternehmen entsteht laut Schätzungen jährlich ein Schaden von mehr als 50 Milliarden Euro durch Produktfälschungen. Maschinenbauer beziffern die Ausfälle auf jährlich sechs Milliarden Euro. Serfides gehört zu einer ganzen Reihe von Berliner Start-ups mit Lösungen für Handels- oder Industrieunternehmen. Diese so genannten Business-to-Business-Anbieter (Branchenjargon: „B2B“) stehen nicht so im öffentlichen Fokus wie soziale Netzwerke oder Onlinehändler, Business-to-Costumer-Anbieter („B2C“) genannt.