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In Kürze III

Personalie: BSH-Chef gibt Posten früher auf als geplant ++ Rohstoffe: Russland und China vereinbaren Ölgeschäft ++ IG Metall: Mehr Leiharbeit in der Luftfahrtindustrie

BSH-Chef gibt Posten früher auf als geplant

Der Chef des größten deutschen Hausgeräteherstellers Bosch Siemens Hausgeräte (BSH), Kurt-Ludwig Gutberlet, gibt den Vorsitz der Geschäftsführung nach über 30 Jahren im Konzern Ende Juni, und damit drei Monate früher als ursprünglich geplant, an den Chef des Gelddruckkonzerns Giesecke & Devrient, Karsten Ottenberg, ab. Ausschlaggebend sind laut Gutberlet persönliche Gründe. Zu BSH gehören neben Bosch und Siemens auch die Marken Neff, Gaggenau und Constructa. Das Unternehmen hatte Ende 2012 46.925 Mitarbeiter. Nach 9,8 Milliarden Euro Umsatz in 2012 peilt BSH 2013 die Marke von zehn Milliarden Euro an.

Russland und China vereinbaren Ölgeschäft

Russlands größter Ölproduzent Rosneft hat Lieferungen von 365 Millionen Tonnen Erdöl nach China vereinbart. Dies entspricht einer Verdoppelung der Ausfuhren. Der Vertrag mit einer Laufzeit von 25 Jahren habe ein Gesamtvolumen von rund 270 Milliarden US-Dollar (rund 204 Mrd. Euro), sagte Konzernchef Igor Setschin heute auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg. Der staatlich kontrollierte Energie-Gigant pumpt nach eigenen Angaben bereits täglich 300.000 Barrel (je 159 Liter) Erdöl an das energiehungrige Reich der Mitte.

Mehr Leiharbeit in der Luftfahrtindustrie

In der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie wurden in den vergangenen zwölf Monaten mehr als 2000 Leiharbeiter fest in die Stammbelegschaften übernommen. Das ergab eine Umfrage im Auftrag der IG Metall unter den Betriebsräten. Das sei eine gigantische Zahl und ein Erfolg, sagte IG-Metall-Vorstand Jürgen Kerner. Doch für jeden fest übernommenen Leiharbeiter hätten die Betriebe einen neuen eingestellt. Der Anteil der Leiharbeit sei mit 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Die IG Metall fordert deutlich mehr Dauerarbeitsplätzen in der Branche.