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In Kürze

Airline: Air Berlin rechnet für 2014 mit mehr Passagieren ++ USA: Texanerin wegen Giftbriefen festgenommen ++ Türkei: Polizei setzt Tränengas gegen Demonstranten ein ++ Drohnen-Affäre: De Maizière wusste früher von Problemen

Air Berlin rechnet für 2014 mit mehr Passagieren

Air Berlin erwartet kommendes Jahr wieder steigende Passagierzahlen. „Wie es aussieht, werden wir bald das Ende unseres Schrumpfkurses erreichen“, sagte Air-Berlin-Chef Wolfgang Prock-Schauer der „WirtschaftsWoche“. „Nach dem üblichen Tief im Winter könnten wir bereits ab dem kommenden Frühjahr wieder mehr Passagiere als im Vorjahr haben.“ Im ersten Quartal summierten sich die Verluste auf 196 Millionen Euro, das Kapitalpolster war komplett aufgebraucht.

Texanerin wegen Giftbriefen festgenommen

Eine Schauspielerin aus dem US-Bundesstaat Texas ist unter dem Verdacht festgenommen worden, im Mai Briefe mit dem Gift Rizin unter anderem an US-Präsident Barack Obama verschickt zu haben. Außer einem Brief an Obama soll die 35-jährigen Shannon Richardson demnach auch Schreiben an den New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg und eine ihm nahestehende Organisation gegen illegale Waffen gesandt haben, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Polizei setzt Tränengas gegen Demonstranten ein

Die türkische Polizei ist am späten Samstagabend gewaltsam gegen eine neuerliche Demonstration von Regierungskritikern in Ankara vorgegangen. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas und Wasserwerfer gegen die rund 5000Demonstranten ein, die den neunten Tag in Folge gegen die Regierung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan protestierten. Hunderte Polizisten trieben die Menge auf dem zentralen Kizilay-Platz auseinander, nachdem diese den Verkehr blockiert hatte und zunächst nicht weichen wollte.

De Maizière wusste früher von Problemen

Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hat eingeräumt, schon vor dem 13. Mai von allgemeinen Problemen mit dem Drohnenprojekt Euro Hawk gehört zu haben. Allerdings habe es sich dabei nicht um offizielle Informationen gehandelt, sagte der Minister dem „Focus“. Das Projekt sei im Ressort besprochen worden, allerdings könnten Gespräche auf den Fluren keine offizielle Information ersetzen.