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Ryanair: Irischer Billigflieger soll Aer-Lingus-Anteile abgeben ++ KKR: Ex-CIA-Chef Petraeus wechselt zu Finanzinvestor ++ Singapore Airlines: Jeweils 30 Flugzeuge bei Airbus und Boeing bestellt

Irischer Billigflieger soll Aer-Lingus-Anteile abgeben

Die gescheiterte Übernahme der irischen Fluglinie Aer Lingus könnte für Ryanair ein böses Nachspiel haben. Der Billigflieger muss sich möglicherweise von Anteilen an der Airline trennen. Ryanair habe die Fähigkeit, mit seinem Anteil von 29,8 Prozent auf die Geschäftspolitik von Aer Lingus einzuwirken. „Unsere vorläufige Ansicht ist, dass Ryanairs Beteiligung den Hauptkonkurrenten auf Routen zwischen Großbritannien und Irland schwächt“, sagte Kommissionsvize Simon Polito.

Ex-CIA-Chef Petraeus wechselt zu Finanzinvestor

Nach seinem Rückzug wegen einer außerehelichen Beziehung wechselt der ehemalige CIA-Direktor David Petraeus in die Wirtschaft. Die Beteiligungsgesellschaft Kohlberg Kravis Roberts & Co. teilte in New York mit, Petraeus werde Chef ihres neu gegründeten KKR Global Institute, das Investitionsmöglichkeiten in verschiedenen Weltgegenden untersuchen soll. Petraeus musste das Amt als CIA-Direktor wegen einer Affäre mit seiner Biografin abgeben.

Jeweils 30 Flugzeuge bei Airbus und Boeing bestellt

Die Erzkonkurrenten Boeing und Airbus haben von Singapore Airlines einen der größten Aufträge der Luftfahrtgeschichte erhalten. Die Fluggesellschaft bestellte bei den Konzernen jeweils 30 spritsparende Langstreckenflieger im Gesamtwert von 17 Milliarden Dollar. Von Boeing will das asiatische Unternehmen nach eigenen Angaben die Langversion des Dreamliners kaufen, die mehr als 300 Passagieren Platz bieten soll.