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USA: Actavis kauft Hersteller von Verhütungsmitteln ++ Euro: Bundesbank-Präsident hält an kleinen Cent-Münzen fest ++ Kongo: Größtes Wasserkraftwerk der Welt soll Afrika versorgen

Actavis kauft Hersteller von Verhütungsmitteln

Der US-Generika-Hersteller Actavis will die irische Pharmafirma Warner Chilcott für 8,5 Milliarden Dollar (6,6 Milliarden Euro) erwerben. Der neue Konzern wird einen Jahresumsatz von insgesamt rund elf Milliarden Dollar haben. Actavis ist der weltweit drittgrößte Hersteller von Nachahmer-Medikamenten nach der israelischen Teva und der Schweizer Sandoz. Warner Chilcott stellt unter anderem Verhütungsmittel und Hormontherapien her. Auch Bayer soll Interesse gehabt haben..

Bundesbank-Präsident hält an kleinen Cent-Münzen fest

Die Bundesbank lehnt es ab, Ein- und Zwei-Cent-Münzen abzuschaffen, wie Bankpräsident Jens Weidmann der „Bild am Sonntag“ sagte. Hilfsorganisationen wie das Deutsche Kinderhilfswerk fürchten zudem um einen großen Teil ihrer Einnahmen aus Spendendosen. Die EU-Kommission überlegt, die Münzen abzuschaffen, weil die Kosten für die Herstellung der kupfernen Münzen höher sind, als ihr Wert.

Größtes Wasserkraftwerk der Welt soll Afrika versorgen

Im Kongo soll das größte Wasserkraftwerk der Welt, der Grand-Inga-Staudamm, entstehen. Vertreter des zentralafrikanischen Landes und ihre Partner aus Südafrika einigten sich darauf, den Bau des Mega-Projektes im Oktober 2015 zu beginnen. Mit einer Leistung von 40.000 Megawatt soll das Kraftwerk fast doppelt so groß werden wie der gigantische Drei-Schluchten-Staudamm in China. Es könnte in Zukunft die Hälfte Afrikas mit Energie versorgen, berichteten die Initiatoren.