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ABB: Vorstandschef tritt aus privaten Gründen zurück ++ DELL: Investoren blockieren Firmengründer ++ Skandalbanker: Urteil gegen Gribkowsky ist rechtmäßig ++ Apple: Verzögerung beim Online-Musikradio

Vorstandschef tritt aus privaten Gründen zurück

Der Chef des Schweizer ABB-Konzerns, Joe Hogan, hat seinen Rücktritt erklärt. Der 56-jährige nannte dafür private Gründe. Die Suche eines Nachfolgers für den US-Amerikaner, der seit September 2008 an der Spitze des Siemens-Konkurrenten stand, sei eingeleitet worden, teilte der Energie- und Automationstechnikkonzern mit. Es gebe weder ein Zerwürfnis mit dem Verwaltungsrat noch operative oder gesundheitliche Gründe für den Rücktritt.

Investoren blockieren Firmengründer

Zwei Großaktionäre des PC-Herstellers Dell haben einen Gegenentwurf zum Übernahmeplan des Gründers Michael Dell vorgestellt. Dem zufolge sollen bisherige Aktionäre ihre Anteile behalten können und 12 Dollar in bar oder neuen Aktien bekommen. Urheber des Plans sind Southeastern Asset Management sowie Milliardär Carl Icahn. Michael Dell will den Anteilseignern ihre Aktien für 13,65 Dollar pro Stück abkaufen und den Computerkonzern anschließend von der Börse nehmen.

Urteil gegen Gribkowsky ist rechtmäßig

Das Urteil gegen den ehemaligen BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky ist rechtskräftig, geht aus einer Mitteilung des Bundesgerichtshof in Karlsruhe hervor. Gribkowksy war vom Landgericht München im Juni 2012 wegen Bestechlichkeit in Tateinheit mit Untreue sowie wegen Steuerhinterziehung in zwei Fällen zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren und sechs Monaten verurteilt worden.

Verzögerung beim Online-Musikradio

Das geplante Online-Musikradio von Apple verzögert sich laut einem Zeitungsbericht wegen schwieriger Rechteverhandlungen. Apple habe sich zwar bereits mit dem weltgrößten Musik-Konzern Universal Music über die Höhe der Lizenz-Zahlungen geeinigt, Gespräche mit Sony und Warner Music seien aber bisher erfolglos geblieben, schreibt die „Financial Times“. Apple biete inzwischen 12,5 US-Cent pro 100 abgespielte Songs statt der ursprünglich vorgeschlagenen 6 Cent, heißt es.