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Urabstimmung: Zeichen bei Versandhändler Amazon stehen auf Streik ++ Wachstum: Wirtschaft nimmt nur langsam Fahrt auf ++ Preisabsprachen: EU-Kommission geht gegen Chip-Kartell vor

Zeichen bei Versandhändler Amazon stehen auf Streik

Am größten deutschen Standort des Internet-Versandhändlers Amazon in Bad Hersfeld hat am Montag die Urabstimmung über einen Streik begonnen. „Die Beschäftigten wünschen sich Sicherheit in Form eines Tarifvertrags, doch das interessiert Amazon nicht“, kritisierte Heiner Reimann, Ver.di-Gewerkschaftssekretär. Die Gewerkschaft rechnet mit einem Ergebnis der Urabstimmung, zu der rund 3300 Mitarbeiter aufgerufen waren, gegen Ende der ersten Mai-Woche.

Wirtschaft nimmt nur langsam Fahrt auf

Nach einer Vollbremsung Ende vergangenen Jahres nimmt die Konjunktur aus Sicht des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln nur langsam an Fahrt auf. Nach einem verhaltenen Jahresbeginn sei für 2013 daher nur ein Wachstum von 0,75 Prozent zu erwarten, sagte IW-Direktor Michael Hüther. Im Jahresverlauf zögen aber sowohl Außenhandel wie Investitionen an. Für das kommende Jahr rechnet das IW daher mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,5 Prozent.

EU-Kommission geht gegen Chip-Kartell vor

Die EU-Kommission wirft mehreren Chip-Herstellern eine verbotene Preisabsprache vor. Die Anbieter von speziellen Mikroprozessoren für Plastikkarten seien darüber informiert worden, dass die EU-Behörde dem Vorwurf der Kartellbildung nachgehe. Das teilten die obersten Kartellhüter Europas in Brüssel mit, ohne die Namen der betroffenen Unternehmen zu nennen. Den Firmen drohen hohe EU-Geldbußen von bis zu zehn Prozent ihres Jahresumsatzes.