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Bundesbank: Deutscher Schuldenberg weiter gewachsen ++ Rotkäppchen-Mumm: Kellerei verkauft mehr Sekt und Wein ++ Freizeit: Jeder dritte ist außerhalb des Büros immer erreichbar ++ Thyssen-Krupp: Amnestie soll volles Maß der Korruption aufdecken

Deutscher Schuldenberg weiter gewachsen

Der deutsche Schuldenberg ist trotz der günstigen Einnahmesituation der öffentlichen Hand 2012 gewachsen. Die Deutsche Bundesbank bezifferte die Staatsschulden zum Jahresende auf 2,166 (2011: 2,085 )Billionen Euro. Die Schuldenquote im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt stieg von 80,4 auf 81,9 Prozent. Der Maastricht-Pakt verlangt einen Wert von 60 Prozent. Vor allem Hilfskredite und Kapital für den Europäischen Stabilitätsmechanismus erhöhten die Schuldenlast.

Kellerei verkauft mehr Sekt und Wein

Die Sektkellerei Rotkäppchen-Mumm aus Freyburg/Sachsen hat 2012 mehr Sekt, Spirituosen und Wein verkauft. Der deutsche Marktführer verkaufte 240,4 Millionen Flaschen, was einem Plus von 2,4 Prozent betrifft, und setzte mit 855,6 Millionen Euro 2.,9 Prozent mehr um. Zur Gewinnsituation macht Rotkäppchen-Mumm keine Angaben. Der Marktanteil des Unternehmens im deutschen Sektmarkt stieg auf von 47,8 auf 49,1 Prozent.

Jeder dritte ist außerhalb des Büros immer erreichbar

Rund 30 Prozent aller Berufstätigen sind jederzeit für ihren Chef, für Kollegen oder Kunden erreichbar, wie aus der Studie „Arbeiten in der digitalen Welt“ des Branchenverbands Bitkom hervorgeht. Nur 16 Prozent der Befragten sind dagegen nicht nach Dienstschluss erreichbar. 52 Prozent der befragten Unternehmen erwarten, dass ihre Mitarbeiter außerhalb der regulären Arbeitszeiten jederzeit oder zu bestimmten Zeiten per Handy oder E-Mail erreichbar sind.

Amnestie soll volles Maß der Korruption aufdecken

Der von Korruptionsvorwürfen und Kartellverstößen erschütterte ThyssenKrupp-Konzern will Mitarbeiter mit einem Amnestie-Versprechen zum Reden über Missstände bewegen. Bis 15. Juni können die Beschäftigten sich freiwillig und umfassend offenbaren. Von diesen Mitarbeitern will der Konzern keinen Schadenersatz fordern. Auch würden die Informationen nicht zum Anlass genommen, den Angestellten zu kündigen. Ausgenommen sind Mitglieder des Vorstands und der Bereichsvorstände sowie die Geschäftsführer von Konzernunternehmen.