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Automarkt: Neuwagenkäufer werden immer älter ++ „Made in Germany“: Streit um Ursprungsnachweis zwischen EU und Berlin ++ Griechenland: Nächste Tranche über zehn Milliarden Euro wird fällig

Neuwagenkäufer werden immer älter

Neuwagenkäufer in Deutschland sind laut einer Studie so alt wie nie zuvor. 2012 habe das Durchschnittsalter bei 51,9 Jahren gelegen, ergab eine Untersuchung des Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer. Fast ein Drittel der Käufer neuer Autos war demnach über 60 Jahre alt, nur sieben Prozent jünger als 30 Jahre. Die deutsche Marke mit den ältesten Käufern (im Schnitt 56,2 Jahren) war demnach Mercedes. „In Großstädten wird das Auto als Statussymbol für junge Menschen unbedeutender“, sagte Dudenhöffer.

Streit um Ursprungsnachweis zwischen EU und Berlin

Um Produktlabel wie „Made in Germany“ gibt es neuen Streit zwischen der EU-Kommission und der Bundesregierung. Das Wirtschaftsministerium lehnt EU-Pläne ab, Herkunftsnachweise für Produkte zur Pflicht zu machen und bisher freiwillige Angaben wie das Gütesiegel „Made in Germany“ künftig vorzuschreiben. Befürchtet würden neue Bürokratielasten für Unternehmen, sagte eine Sprecherin. Ein Ursprungsnachweis bedeute vor allem für die stark international engagierten deutschen Hersteller hohen zusätzlichen Aufwand und Mehrkosten.

Nächste Tranche über zehn Milliarden Euro wird fällig

Griechenland hofft schnell auf grünes Licht für die nächsten Hilfen von zehn Milliarden Euro der internationalen Geldgeber. Die Troika aus Experten der EU, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB) überprüften in Athen die Fortschritte der Sparbemühungen des pleitebedrohten Landes. Der stellvertretende griechische Finanzminister Christos Staikouras erwartet eine Einigung bis Montagabend. Der größere Betrag ist für die Rekapitalisierung der griechischen Banken.