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Arbeitsmarkt: Aufwärtstrend: 1000 Berliner mehr haben einen Job ++ Goldhasen-Streit: BGH urteilt gegen Lindt & Sprüngli ++ Solarenergie: Umsatzeinbrüche setzen Branche unter Druck

Aufwärtstrend: 1000 Berliner mehr haben einen Job

Die Arbeitslosigkeit in Berlin nahm im Vergleich zum Februar ab. Das Wetter bremst aber die übliche Frühjahrsbelebung aus. In Berlin waren 216.103 Menschen ohne Job gemeldet, 1403 weniger als im Februar. Das teilte die Arbeitsagentur mit. Die Arbeitslosenquote blieb im Vergleich zum Februar unverändert bei 12,3 Prozent. „Die Arbeitslosigkeit konnte auch im März weiter reduziert werden", sagte der Chef der regionalen Arbeitsagentur, Dieter Wagon. Durch den andauernden Winter bleibe der Rückgang jedoch unter dem Niveau des Vorjahres. Auch im Vergleich zum März 2012 schnitt Berlin besser ab. Damals waren 8831 Arbeitslose mehr registriert als jetzt, die Arbeitslosenquote lag bei 13 Prozent.

BGH urteilt gegen Lindt & Sprüngli

Den Gold-Schokoladehasen von Lindt & Sprüngli bleibt ein Markenschutz in Deutschland endgültig versagt. Der Bundesgerichtshof (BGH) lehnte am Donnerstag eine Beschwerde des Schweizer Herstellers ab. Lindt hatte seit 2000 zu verhindern versucht, dass die Confiserie Riegelein sowie andere Wettbewerber ebenfalls Schokoladenhasen in Goldfolie vertreiben dürfen. Lindt akzeptiert einer Sprecherin zufolge das Urteil, auch wenn das Unternehmen die Rechtsauslegung nicht teile.

Umsatzeinbrüche setzen Branche unter Druck

Das Geschäft mit der Solarenergie wird in Ostbrandenburg immer schwieriger. Die Solarfirma Conergy mit ihrer Fertigung in Frankfurt (Oder) und die Aleo Solar AG mit einem Werk in Prenzlau schrieben im abgelaufenen Geschäftsjahr rote Zahlen. Zugleich hofft die Belegschaft des Prenzlauer Betriebs in der Uckermark auf einen Käufer bis März 2014. Bei den beiden Werken des US-Solarmodulhersteller First Solar in Frankfurt (Oder) war offiziell an Silvester Schluss. Betroffen sind an den Standorten insgesamt mehr als 2200 Mitarbeiter.