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Evonik: Chemiekonzern traut sich an die Börse in Frankfurt ++ Bundesbank: Institut überweist weniger Geld an die Regierung ++ iPad: Konkurrenz überholt Apple auf dem Tablet-Markt

Chemiekonzern traut sich an die Börse in Frankfurt

Das Essener Spezialchemieunternehmen Evonik will Ende April an der Frankfurter Börse debütieren. Das Unternehmen will 14 Prozent der Aktien platzieren und dabei auf Nummer sicher gehen. Zwölf Prozent sind bereits an gut zehn institutionelle Investoren weltweit abgegeben worden, meldete das Unternehmen. In den freien Handel kommen demnach zwei Prozent. Aus dem Börsenumfeld hieß es, die Gesamteinnahmen aus den 14 Prozent betrügen etwa zwei Milliarden Euro. Das entspräche einer Gesamtbewertung des Chemiespezialisten von deutlich über 14Milliarden Euro und damit in etwa dem Wert, den der Hauptanteilseigner RAG-Stiftung (bisher knapp 75 Prozent) erreichen wollte.

Institut überweist weniger Geld an die Regierung

Die Bundesbank hat an den Bund auch in diesem Jahr infolge der Euro-Krise einen deutlich niedrigeren Gewinn ausgeschüttet, als die Bundesregierung eingeplant hat. Insgesamt erzielte die Bundesbank 2012 einen Überschuss von 664 Millionen Euro, sagte Bundesbank-Präsident Jens Weidmann. 2011 waren es 643 Millionen Euro. Im Bundeshaushalt ist ein Überschuss von 1,5 Milliarden Euro vorgesehen. 2010 hatte sich der Bundesbank-Gewinn noch auf rund 2,2 Milliarden Euro belaufen. 2009 hatte er 4,1 Milliarden Euro betragen. Die Finanz- und Staatsschuldenkrise sei noch nicht ausgestanden, sagte Weidmann. Für die Konjunktur in Deutschland stelle sie „das bedeutendste Risiko“ dar.

Konkurrenz überholt Apple auf dem Tablet-Markt

Den iPads droht das Schicksal der iPhones: Nach Einschätzung von Marktforschern wird der US-Technologiekonzern Apple im laufenden Jahr erstmals weniger Tablets als die Konkurrenz verkaufen. Der Marktanteil des iPads werde auf 46 Prozent zurückgehen, sagte das Institut IDC vorher. Im vergangenen Jahr setzte Apple mit 51 Prozent noch mehr Tablets ab als die Konkurrenz, die ihre Produkte mit dem Android-Betriebssystem von Google ausstattet. Nun werden die Konkurrenten den Konzern, der 2010 den Markt mit dem iPad völlig umkrempelte, überholen. Sie rechnen mit einer Gesamtmenge von 190,9 Millionen verkauften Tablets. 2012 waren laut IDC 172,4 Millionen Geräte über die Ladentische gewandert.