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Neuwagen: Händler geben deutliche Rabatte ++ Zigaretten: Aigner steht zu Schockfotos auf Packungen ++ Flugverkehr: Neue Streiks am Flughafen Düsseldorf geplant ++ Autos: Elektroantrieb nur für kurze Strecken

Händler geben deutliche Rabatte

Die Rabatte für Neuwagen sind im Februar weiter gestiegen. Das ergab eine Untersuchung des Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen. Grund für das ungebrochen hohe Rabattniveau seien die gestiegene Zahl von Sonderaktionen der Autobauer und die Zunahme der Zulassungen durch Hersteller und Handel. Diese Eigenzulassungen machten im Februar der Studie zufolge 34 Prozent aller Neuzulassungen aus. Die Rabatte sind wegen der Absatzkrise der Autobranche seit Monaten auf sehr hohem Niveau.

Aigner steht zu Schockfotos auf Packungen

Das Verbraucherministerium hat Darstellungen widersprochen, nach denen die Bundesregierung EU-Pläne für Schockfotos auf Zigarettenpackungen verhindern will. Ein Sprecher des Ministeriums erklärte zu einem Bericht der „Bild am Sonntag“, die umfangreichen Pläne aus Brüssel für eine neue Tabakrichtlinie befänden sich zurzeit in der Ressortabstimmung zwischen den Ministerien. Noch gebe es keine Festlegungen. Was Schockfotos auf den Zigarettenpackungen angehe, teile Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) die Position von Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP), „dass größere Warnhinweise und Schockbilder in Betracht kommen“ können.

Neue Streiks am Flughafen Düsseldorf geplant

Am Flughafen Düsseldorf müssen sich die Passagiere am Montag wieder auf lange Wartezeiten und Flugausfälle gefasst machen. Im Tarifstreit des privaten Sicherheitsgewerbes hat die Gewerkschaft Ver.di erneut zum Streik aufgerufen – bereits zum vierten Mal am drittgrößten deutschen Airport. Die Fluggastkontrolleure sollen von vier bis 24 Uhr die Arbeit niederlegen. „Solange kein neues Angebot auf dem Tisch liegt, haben wir nur die Wahl, maximalen Druck zu erzeugen“, sagte Ver.di-Verhandlungsführerin Andrea Becker. In Düsseldorf erwartet der Flughafen mehr als 53.000 Passagiere.

Elektroantrieb nur für kurze Strecken

Die deutschen Autohersteller wollen laut BMW-Einkaufsvorstand Klaus Draeger Elektroautos nur noch für Kurzstreckendienste bauen. Autos für die Langstrecke sollen demnach mit anderen Antrieben ausgerüstet werden, sagte Draeger der „Wirtschaftswoche“. Für kürzere Distanzen sollten kleinere, rein elektrische Autos produziert werden. „Für längere Distanzen Plug-in-Hybride, also die Kombination von einem an der Steckdose aufladbaren Elektroantrieb und einem Benzinmotor.“